Gemeinsam Verantwortung tragen
Die Herausforderungen sind überall ähnlich: weniger Nutzung, weniger Mittel, viele denkmalgeschützte Gebäude. Alle Teilnehmenden eint die Sorge um das kirchliche Erbe ebenso wie die Überzeugung, dass es nur im Miteinander von Kirche, Denkmalpflege und Kommunen gelingen kann, gute Lösungen zu finden, sollten Kirchen aus der bisherigen liturgischen und pastoralen Nutzung genommen werden.
Besonderes Interesse galt den Immobilienstrategieprozessen im Erzbistum Paderborn im Kontext des im April angestoßenen Bistumsprozesses und dabei vor allem der pastoralen Transformation. Daniel Schröter, Leiter der Abteilung Kirchengemeindliche Immobilien und Teil der Prozessleitung für die Immobilienstrategie, stellte das Projekt „hybride Nutzungen“ vor. Es zeigt Wege auf, wie Kirchenräume auch bei veränderten Bedingungen lebendig bleiben können.
Impulse und Beispiele
Weitere Beiträge kamen aus den Bistümern Münster und Essen sowie aus der Evangelischen Kirche von Westfalen. In Arbeitsgruppen wurden Leitlinien zur Zusammenarbeit entwickelt, etwa zu Kommunikation, Erstkontakt und Prozessgestaltung.
Der Tenor des Tages: Nur genutzte Denkmäler sind gute Denkmäler. Denkmalpflege und Kirche wollen deshalb weiterhin gemeinsam nach tragfähigen Konzepten suchen. Ein weiteres Treffen im ist Jahr 2026 geplant.
Zum Abschluss besichtigten die Teilnehmenden die sanierte Krypta des Paderborner Domes. Sie gilt als gelungenes Beispiel für umsichtige und behutsame Erneuerung im historischen Bestand.