Weihbischof Matthias König feierte am Montagabend, 14. März 2022, zum Gedenken an die weltweit zahlreichen Verstorbenen der Corona-Pandemie einen Gottesdienst im Paderborner Dom. Jeweils eine Krankenschwester, ein Arzt, ein Hospizhelfer, ein Krankenhauspfarrer, ein Angehöriger eines Verstorbenen sowie eine Lektorin sprachen Fürbitten und entzündeten Kerzen zum Gedenken an die Opfer der Pandemie sowie des Krieges in der Ukraine. Die leuchtenden Kerzen und die Namenstafeln sollten den Opfern „Namen und Andenken“ verleihen. „Als Christen glauben wir, dass jedes Leben vor Gott ein unvergleichliches Gewicht hat, weil er die Menschen mit einer unbedingten Würde ausgestattet hat“, sagte Weihbischof Matthias König in seiner Predigt.
Weihbischof Matthias König und Dompastor Matthias Klauke erinnerten jeweils zudem an die Opfer des Krieges in der Ukraine. Sie luden dazu ein, im Gottesdienst auch für das Ende des Krieges zu beten.
„Namen und Andenken“
Das Bedrohliche einer Infektion mit dem Corona-Virus sei zahlreichen Menschen durch ihnen bekannte und vertraute Namen von Erkrankten und Verstorbenen „mitten ins Herz gegangen“, beschrieb Weihbischof Matthias König das Erleben vieler während der letzten beiden Jahre der Corona-Pandemie. „Jeden Tag sterben weiterhin Menschen mit und an Corona. Ihnen allen, all den Verstorbenen der letzten zwei Jahre, gilt heute unser Gedenken.“