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© Miljan Zivkovic / Shutterstock.com
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Kein Wunschkonzert. Aber ein Weg.

Seit Januar legte Msgr. Peter Schallenberg in seinen Morgenandachten im WDR den Finger in unsere wunden Punkte. Wir rechnen, fordern, fliehen, hoffen auf Lohn - aber immer wieder dieselbe Zumutung: Das Leben ist kein Wunschkonzert. Aber es kann gelingen. Wenn wir aufhören, es gewinnen zu wollen.

Neujahr – und der Kater des Menschseins

Neujahr. Alle reden von Chancen und frischem Glanz. Im Kopf läuft längst das leise Urteil über uns selbst: Zu wenig geschafft, zu oft gezweifelt, wieder nicht perfekt. Bei Gott zählt nicht das perfekte Gelingen, sondern dass wir überhaupt losgehen.

Macht Gott glücklich?

Zwei Wochen alt, dieses Jahr. Und wir führen schon Strichliste. Was bringt mir der Glaube, wenn das Leben trotzdem zuschlägt. Wer an Gott glaubt, den belohnt dieser Gott – nicht. Warum sollte ich also glauben?

Die Er-Fahrung des Lebens

Ins Leben geschickt wie auf ein Schiff. Ohne Probe, ohne Rückfahrkarte. Der Wind dreht, das Deck schwankt, die Nächte sind lang. Fester Boden ist nicht garantiert. Aber wir fahren nicht ins Leere.

Lebe wohl, du Fleisch!

Karneval. Endlich mal über die Stränge schlagen. Das Kostüm sitzt locker, der Kopf auch. Doch wer nur treiben lässt, verliert die Spur. Zwischen Konfetti und Kater blitzt sie auf: die Frage, welcher Mensch wir morgen sein wollen.

Der Frühling des Fastens

Der erste und der letzte Satz der Liebe heißt bei Augustinus: „Ich will, dass Du da bist!“ Mehr braucht ein Mensch nicht als Licht, Brot und einen, der ihn nicht abschreibt. Fasten heißt dann nicht irgendein Verzicht, sondern wie der aufkommende Frühling sein: Licht bringen in die Dunkelheit eines Menschen.

Ein Beitrag von:
© pdp / Erzbistum Paderborn
Professor für Moraltheologie

Msgr. Dr. Peter Schallenberg

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