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© wirakorn deelert / Shutterstock.com
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Besuchende des Katharinenmarktes können erstmals Kolping-Honig kaufen

Mit ihrer Waffelback-Aktion beim Katharinenmarkt engagiert sich die Kolpingsfamilie Delbrück für Hilfsprojekte in Peru und Ruanda.

Mitglieder und Freundinnen und Freunde der Kolpingsfamilie Delbrück engagieren sich im 38. Jahr als Waffelbäckerinnen und -Bäcker beim Katharinenmarkt. Von Freitag, 16. bis Montag, 19. September, leisten 40 Ehrenamtliche den „Schichtdienst“. Neben frischen Waffeln laden duftender Kolping-Kaffee und kühle Getränke zum Genießen und Verweilen ein. Zum ersten Mal gibt es die Möglichkeit, am Volksfeststand den Delbrücker Kolping-Honig zu erwerben. Die Vorstandsmitglieder Günther Burchert und Hubert Löbbecke haben das vereinseigene Bienenvolk betreut. Im Frühjahr dieses Jahres konnten sie 30 und im Sommer zwölf Kilo „goldenen Saft“ in Gläser mit Kolping-Emblemen abfüllen. Der Waffelwagen steht nach der langen Pause wie immer am Kreisverkehr Ecke Lange Straße / Boker Straße. Die Aktiven freuen sich am Freitag von 15.00 Uhr bis 21.00 Uhr, am Samstag von 12.00 Uhr bis 21.00 Uhr, am Sonntag von 11.00 Uhr bis 21.00 Uhr und am Montag von 11.00 Uhr bis 21.00 Uhr auf viele Gästinnen und Gäste.

Unterstützung für Projekt in Ruanda

Die Hälfte des Erlöses fließt in ein Projekt in Ruanda, das Anna Busch in Zusammenarbeit mit dem Kolpingverband in dem afrikanischen Land koordiniert. Die andere Hälfte nimmt Bürgermeister Werner Peitz in seiner Funktion als Vorsitzender des Fördervereins Pater Meier entgegen. Die Mitglieder der Kolpingfamilie Hanika leben in einer armen, ländlich geprägten Region im Westen Ruandas. Junge Menschen ziehen in die Städte. Mit Geschäftsideen zur Selbsthilfe plant die Gemeinschaft, neue Jobs zu schaffen und die Traditionen der Bevölkerung zu bewahren. Die Kolping-Spende fließt zur Finanzierung des Projekts Gewächshaus in die Ausstattung zum Vorziehen von Pflanzen und die Beschaffung von Saatgut. Der Verein Pater Meier unterstützt seit Jahrzehnten eine Berufsschule im peruanischen Arcari. Das Gebäude wurde bei einem Erdbeben stark zerstört und wieder aufgebaut. Aktuell steht der Ausbau von Klassenräumen und Lehrkräftezimmern auf der Agenda des Fördervereins.

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