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© Alexander Raths / Shutterstock.com
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Hitzeschutz für Senioren in Pflegeheimen

Caritas Dortmund und VKAD fordern Hilfe bei Ausbau von Hitzeschutzmaßnahmen

Pflegebedürftige Menschen leiden besonders stark unter der extremen Hitze. Pflegeheime energetisch zu sanieren, wäre ein erster wichtiger Schritt dagegen. Die dafür nötigen Kosten dürfen nicht auf die Pflegebedürftigen abgewälzt werden. Der Caritasverband Dortmund und der VKAD fordern die Refinanzierung hitzebedingter Investitionskosten durch die Bundesländer.

Zurzeit legt der Sommer eine kurze Verschnaufpause ein, doch jeder erinnert sich noch an die zurückliegenden Wochen, mit Temperaturen von bis zu 36 Grad in unserer Region. „Für ältere Menschen ist das schwer auszuhalten, schwerer als für die Jüngeren“, so Tobias Berghoff, Vorstand des Caritasverbandes Dortmund. Er fordert deshalb „die Politik muss hier handeln und Umbaumaßnahmen in Pflegeheimen, die den Bewohnern Kühlung verschaffen, finanziell unterstützen“.

Kostenaufwendige Sanierungen nötig

Auch der Verband katholischer Altenhilfe in Deutschland fordert Unterstützung Seitens der Politik und ergänzt weiter: „Die Mitarbeitenden in Pflegeheimen ergreifen bereits Maßnahmen gegen die extreme Hitze. Sie lüften nachts, achten darauf, dass die Bewohnerinnen und Bewohner ausreichend trinken, stellen Lüftungsgeräte auf und bieten leichte Speisen an“, so VKAD-Geschäftsführer Andreas Wedeking. „Auch die Mitarbeitenden leiden unter den enormen Temperaturen. Sie können nicht einfach ins Homeoffice wechseln.“

Ein wirksamer Hebel, um das Hitzeleiden zu lindern und gesundheitlichen Gefahren vorzubeugen, wäre die klimagerechte Ausgestaltung der Gebäude. Doch die baulichen Maßnahmen sind umfangreich und teuer. Nötige Umbauten werden durch die Investitionskostenanteile gezahlt und damit durch die Eigenanteile der Bewohnerinnen und Bewohner.

Höhere Belastung vermeiden

„In Zeiten steigender Eigenanteile können die Kosten für wichtige Umbauten nicht komplett auf die Pflegebedürftigen abgewälzt werden“, mahnt Wedeking. „Wenn Pflegeeinrichtungen wirksam gegen Hitze agieren und ein positives Zeichen der Ökobilanz setzen sollen, dann muss eine entgeltunabhängige Finanzierung sichergestellt werden. Die Bundesländer sollten die Kosten für die notwendigen Klimamaßnahmen in Pflegeheimen übernehmen“, fordert der VKAD-Geschäftsführer. Auch der Vorstand des Caritasverbandes Dortmund kann dem nur zustimmen und ergänzt: „Der steigende Eigenanteil für Plätze in Pflegeheimen, ist jetzt schon von Vielen nicht mehr zu stemmen, höhere Belastungen für Pflegebedürftige müssen unbedingt vermieden werden“.

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