Wenn durch einen Menschen
ein wenig mehr Liebe und Güte,
ein wenig mehr Licht und Wahrheit in der Welt war,
dann hat sein Leben einen Sinn gehabt.
Alfred Delp
Ab Oktober ist wieder GLÜCKLICH/T-Zeit im Erzbistum Paderborn! Im Pastoralen Raum Büren hat uns diese Aktion mit der gelb-orangenen Flamme als Logo durch den Herbst 2024, besonders durch die Adventszeit begleitet. Unzählige Tüten wurden gepackt und verschenkt, um anderen eine Freude zu machen.
In der dunklen Jahreszeit freuen wir uns über jedes Licht, das die Welt um uns herum heller macht: die Grablichter zu Allerheiligen, die Laternen an Sankt Martin, die Weihnachtsdeko an Straßen und Häusern, die Kerzen am Adventskranz und schließlich am Weihnachtsbaum. Alle diese Lichter haben viel mit dem christlichen Glauben zu tun. Jesus Christus sagt von sich „Ich bin das Licht der Welt“ (Joh 8,12) und gleichzeitig spricht er uns zu „Ihr seid das Licht der Welt“ (Mt 5, 14).
So lässt sich der christliche Glaube auf die kurze Formel bringen: Im Lichte Jesu leben und selbst Licht für andere sein. Bei der Taufe bekommt jeder Christ, jede Christin mit der Überreichung der Taufkerze den Auftrag, Lichtbringer und Lichtbringerin zu sein.
Licht wird mehr, wenn wir es mit anderen teilen und so die Welt um uns herum heller machen. Das klingt vielleicht banal, ist aber doch eine tiefe Wahrheit und drückt für mich aus, worauf es im Leben ankommt: Licht zu bringen in die Dunkelheit – denn Dunkelheiten gibt es im persönlichen Leben und im Weltgeschehen genug.
Lichtbringen ist sinnvoll und macht glücklich – andere und sich selbst!
Daniela Reineke