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© Bob Pool / Shutterstock.com
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„Glauben feiern, wo er unmittelbar spürbar ist“

Nach einer erfolgreichen Premiere gibt es am Erntedankfest erneut eine Reiterprozession im Pastoralen Raum Soest.

Im vergangenen Jahr erlebte im Pastoralen Raum Soest eine Reiterprozession ihre Premiere. Bei blauem Himmel und strahlendem Sonnenschein machten sich 300 Teilnehmerinnen und Teilnehmer, Vereins- und Fahnenabordnung, zahlreiche Pferde mit ihren Reitern aber auch eine größere Zahl Gespanne, darunter eines mit einer großen Erntekrone, auf den Weg von der St. Antonius-Kapelle in Bettinghausen zum etwa eine halbe Stunde Fußweg entfernten Versuchs- und Bildungszentrum Landwirtschaft Haus Düsse. Und so – oder so ähnlich – soll es auch beim Erntedankfest am Sonntag, 5. Oktober, wieder werden. Pastor Michael Stiehler und Messdiener Maximilian Arp als Initiatoren schildern im Doppel-Interview mit Reinhold Großelohmann die Motivation, die diesem Projekt zugrunde liegt, ein Projekt, das schon in der Vorbereitung zu einem großen Gemeinschaftswerk wurde.

Redaktion

Pastor Stiehler, was hat Sie am Reiten so fasziniert, dass Sie selbst in den Sattel gestiegen sind?

Pastor Michael Stiehler

Den Anfang machten unsere Messdienerleiter, die begeistert von ihrem Hobby, dem Westernreiten erzählten. Als ich als Vikar in den Pastoralen Raum Soest kam, war mir sofort klar, dass ich auf die Leute zugehen wollte und ich hatte ein großes Interesse daran, nicht nur Kontakt bei den Gottesdiensten zu haben, sondern auch etwas vom Leben der Menschen in der Soester Börde zu erfahren. Ich probiere gern Dinge aus. Und die Begeisterung der Messdiener steckte mich an. Sie luden mich auf die Five-Star-Ranch in Ostinghausen ein: Ich solle es doch einfach mal probieren. Einer von Ihnen, Maximilian Arp, lieh mir in den Sommerferien seine Reitstiefel, während er im Urlaub war. Ohne passende Stiefel wäre es zu gefährlich gewesen, da ich mit den Füßen durch die Steigbügel hätte durchrutschen können. So machte ich meine ersten Erfahrungen beim Westernreiten. Das war im Sommer 2023. Schnell merkte ich: Das Westernreiten macht riesigen Spaß! Ich hatte ein Hobby gefunden, was ein super Ausgleich zu meiner Tätigkeit als Priester werden konnte.

Redaktion

Wie ist die Idee zu einer Reiterprozession überhaupt entstanden?

Stiehler

Natürlich kam ich darüber mit vielen Leuten ins Gespräch, unter anderem mit der Ortsvorsteherin von Ostinghausen Angelika Kolkmann. Die fand es sehr spannend, denn einen Pastor auf dem Pferd hatten sie noch nie erlebt. Irgendwie kamen wir dann auf das Thema Reiterprozession und ich sagte, dass ich das aus meiner Siegerländer Heimat kennen würde. Als ich dann fragte, ob es das wohl auch in der Börde geben würde, es gäbe ja schließlich viele Gestüte und Reiterhöfe, und sie „Nein“ sagte, war die Idee geboren: „Das machen wir!“ Messdiener Maximilian Arp war ebenso von der Idee begeistert, wie Ortsvorsteherin Angelika. Und auf weitere Begeisterte mussten wir nicht lange warten.

Redaktion

Wer gehörte zu den Ideengebern?

Stiehler

Die Idee ist gemeinsam entstanden: Wo kreative Menschen zusammensitzen, da entstehen Ideen. Ortvorsteherin Kolkmann und ich hatten schon den ersten Impuls, aber sofort waren Küster, Messdiener und auch das Ehepaar Royer von der Five-Star-Ranch ebenfalls mit im Boot. Die Idee der Reiterprozession ist ein Beispiel für das Dorfleben in Ostinghausen. Im vergangenen Jahr hat das Dorf, dessen Motto: „Ostinghausen – Dorf der Vielfalt und kreativen Ideen“ ist, den Kreiswettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ gewonnen.

Redaktion

Welche Motivation stand hinter der Reiterprozession und warum passt sie besonders in die Soester Börde?

Maximilian Arp

Pastor Michael Stiehler war wahrscheinlich die am stärksten treibende Kraft hinter dieser schönen Idee. Es hat sich eine Art Rat gebildet, der diese Idee in die Hand genommen hat. So wurde aus diesem Vorschlag eine schöne Prozession und eine Verknüpfung geschaffen zwischen der Tradition, den Tieren, dem Glauben und uns Menschen.

Stiehler

Bei der Reiterprozession und anderen Initiativen und Projekten geht es darum, die Gemeinschaft des Dorfes und der Gemeinde nach vorne zu bringen mit Strahlkraft nach außen. Es gibt so vieles Wertvolle ins Gedächtnis zu heben, was einfach da ist, aber meist nicht bemerkt wird. Das ist auch ein Anliegen des Gemeindeausschusses unserer örtlichen Pfarrei Heilige Familie Bad Sassendorf, der ebenfalls mit in die Vorbereitungen einstieg und den Gottesdienst inhaltlich maßgeblich gestaltete. Gemeinsam konnte die Reiterprozession als Versuch nun Form annehmen. Wir hatten keine Ahnung, ob ein solches Gottesdienstformat überhaupt ankommen würde, aber offenbar haben wir da ein gutes Gespür gehabt. Eine Reiterprozession zum Erntedankfest passt nach unseren Eindrücken kaum irgendwo besser hin als in die fruchtbare Soester Börde mit ihrem Wasserschloss Landwirtschaftszentrum Haus Düsse. Die Früchte der Ernte, die Schöpfung und das Leben von Menschen und Natur miteinander ins Gedächtnis zu rufen, war das Thema der ersten Reiterprozession.

Bei der Reiterprozession und anderen Initiativen und Projekten geht es darum, die Gemeinschaft des Dorfes und der Gemeinde nach vorne zu bringen mit Strahlkraft nach außen. Es gibt so vieles Wertvolle ins Gedächtnis zu heben, was einfach da ist, aber meist nicht bemerkt wird.

Pastor Michael Stiehler

Redaktion

Was ist Ihnen von der Premiere vor einem Jahr besonders in Erinnerung geblieben?

Stiehler

Besonders in Erinnerung, sowohl im Kopf als auch im Herzen, sind mir verschiedene Momente und Bilder geblieben: Die sich versammelnden Reiter und Pferde, die nach und nach zusammenkamen und die vielen Gemeindemitglieder und Gäste, die sich gemeinsam auf den Weg machten. Ich ritt ganz hinten und staunte über den langen Prozessionszug, der sich durch die Wege des Naturschutzgebietes der Woeste zog. Die Gänsescharen, die über uns bei strahlendem Sonnenschein hinweg flogen. Die liebevoll gebundene Erntekrone mit Getreide von den Feldern, durch die wir ritten. Die Fahnenabordnungen unserer Schützenbruderschaften von Bettinghausen und Ostinghausen, die natürlich die Prozession begleiteten. Und die Westernstiefel, die unter den Messdienergewändern hervorragten, denn Messdiener dienten auch zu Pferde.

Arp

Das friedliche Miteinander zwischen allen Beteiligten hat mir sehr gut gefallen. Es war einfach schön, die Begeisterung für diese neue Art einer Prozession in den Gesichtern zu sehen. Dass so viele bei der Premiere dabei waren, hat mich sehr berührt. Anscheinend war die Freude über diese Idee nicht nur bei uns groß. Allerdings hat es mir auch gezeigt, dass viele Menschen in dieser modernen Welt die Empfindlichkeit ihrer Geschöpfe vergessen haben. Das sollte ihnen durch so etwas vor Augen geführt werden.

Redaktion

Was hat dieses Erlebnis mit Ihnen selbst gemacht?

Stiehler

Das war die Erfahrung, dass wenn Menschen etwas gemeinsam bewegen und erreichen wollen, es auch gelingen kann. Als wir mit der Idee herauskamen, gab es mehr als einmal amüsiertes Gelächter. Aber als die erste Verwunderung verklungen war, erkannten viele die Möglichkeit, die sich aus der Reiterprozession entwickeln konnte. Es war eine Möglichkeit gemeinsam den Glauben zu feiern, und zwar dort, wo er unmittelbar spürbar war. Da brauchte es nicht viele Worte zum Erntedankfest, um das zu erläutern, was jeder ringsum sehen, spüren, riechen und hören konnte.

Das friedliche Miteinander zwischen allen Beteiligten hat mir sehr gut gefallen. Es war einfach schön, die Begeisterung für diese neue Art einer Prozession in den Gesichtern zu sehen. Dass so viele bei der Premiere dabei waren, hat mich sehr berührt.

Maximilian Arp

Redaktion

Welche Haltung nehmen Sie aus dieser Erfahrung für Ihre Arbeit mit?

Stiehler

Die Botschaft Gottes, sich um die Schöpfung zu sorgen zu erfahren, Gemeinschaft des Glaubens erleben, das hat mich bestärkt, solche vielleicht ungewöhnlichen Ideen auch zukünftig weiter zu denken. Auch mal ungewohnte oder auf den ersten Blick ungewöhnliche Wege zu gehen und Dinge zu tun, die aber die Menschen dort abholen, wo sie sind, in ihrem Lebensalltag und bei ihren Interessen. Diese positiven Erfahrungen sind es, die mich nicht mutlos werden lassen, auch wenn es manche Spannung auszuhalten und auch Unverständnis zu erfahren gilt, wenn man Wege geht und Dinge macht, die sich nicht jedem erschließen. Ich freue mich, wenn ich solche Erfahrungen auch weiterhin machen darf. In den letzten Jahren haben sich so manche Möglichkeiten ergeben, die an die Erfahrungen der Reiterprozession anknüpfen.

Redaktion

Welche Bedeutung haben dabei die Pferde als außergewöhnliche Lebewesen oder auch die Reiterei, als Verbindung der Menschen zu Tieren.

Arp

Die Pferde sind die tragende Säule dieser Prozession, was diese so besonders macht und das Bewusstsein für unsere Tiere stärkt.

Stiehler

Die Pferde sind vielleicht die Tür zu den Menschen, die nicht direkt etwas mit der Kirche zu tun haben. Manch ein Reiter nimmt vielleicht an der Prozession eher als einem Ausritt teil, aber natürlich bekommt er die Atmosphäre und auch die Musik und Textimpulse und auch die Predigt mit. Wenn es dabei dann nur ein Impuls ist, der ihn selbst weiterbringt und den er mitnimmt, war es gut. Die Pferde sind sehr sensibel für die Stimmungen der Menschen. Stress überträgt sich auf das Tier, wie auch die Ruhe des Pferdes auf den Reiter ausstrahlen kann. Beim Reiten geht man eine Beziehung mit dem Tier ein. Man ist als Team unterwegs, auch wenn ich als Reiter die Richtung vorgebe. Es geht nur gemeinsam. Sich als Teil dieses Gemeinsamen, als Teil der Schöpfung in einem ganz großen Gefüge zu begreifen, dazu tragen die Pferde maßgeblich bei.

Redaktion

Warum eine solche Prozession gerade zu Erntedank?

Arp

Wir dachten das diese Verknüpfung zwischen Pferden und Menschen zu Erntedank am besten passt, weil die Feldarbeit früher auch von Pferden betrieben wurde.

Stiehler

Rückblickend muss ich sagen, dass ich das Gefühl habe, dass ein solcher Akzent an diesem Ort in der Soester Börde zum Erntedankfest irgendwie gefehlt hat. Es ist einfach so stimmig, Erntedank gerade dort zu feiern, wo die Ernte wirklich eingeholt wird. In Häuserschluchten und der Betonatmosphäre einer Großstadt würde ich vermutlich auf andere Dinge schauen, als auf die Ernte. Da sind andere Themen sinnfällig und vielleicht auch eher dort dran, aus der Lebenswelt der Menschen mit dem Glauben betrachtet zu werden. Das Erntedankfest mit einer Reiterprozession zu verbinden, zeigt aber vielleicht nochmal in besonderer Weise eine Verbindung zur früheren Landwirtschaft, wo einiges von der Kraft der Pferde bei der Ernte abhing.

Glaube ist etwas sehr Persönliches, aber für uns Christen eben nicht nur. Wir haben eine Hoffnung, die wir mit der Welt teilen dürfen und auch teilen sollen:

„Geht hinaus in die ganze Welt und verkündet das Evangelium der ganzen Schöpfung!“ (Mk 16,15) sagt Jesus zu seinen Jüngern.

Pastor Michael Stiehler
Redaktion

Welche Rolle messen Sie solchen Prozessionen oder auch Wallfahrten bei der Glaubensbezeugung bei?

Stiehler

Glaube ist etwas sehr Persönliches, aber für uns Christen eben nicht nur. Wir haben eine Hoffnung, die wir mit der Welt teilen dürfen und auch teilen sollen:

„Geht hinaus in die ganze Welt und verkündet das Evangelium der ganzen Schöpfung!“ (Mk 16,15) sagt Jesus zu seinen Jüngern. Verkünden kann ich auf sehr unterschiedliche Weise: Natürlich kann ich reden, vielleicht auch geschliffene Reden halten, ich kann in meinem Alltag nach meinem Glauben und Gewissen handeln. Ich kann aber auch, wenn ich vielleicht nicht die richtigen Worte finde, durch meine Taten ein Zeichen setzen. Indem ich an einer Prozession teilnehme, setze ich ein Zeichen nach außen. Für mein persönliches Gebet muss ich ja nicht aus meiner Wohnung heraus gehen, das kann ich still und leise für mich tun. Und das ist ebenfalls gut! Durch die Prozession oder eine Wallfahrt zeige ich aber zugleich auch meine Hoffnung, meinen Glauben und auch eine Motivation und Perspektive. Ich zeige anderen Menschen: Ich habe hier etwas für mich entdeckt und gefunden, was für mich und mein Leben wertvoll ist. Vielleicht kann es auch wertvoll für Dich werden und auch Dich durchs Leben tragen.

Redaktion

Warum sind diese gemeinschaftlichen Glaubenserlebnisses so wertvoll?

Stiehler

Ich glaube es ist die Erfahrung des gemeinsamen Weges. Es ist das Erleben einer geteilten Wegstrecke, die ein gemeinsames Ziel und einen gemeinsamen Grund hat. Ich erlebe Verbindung im gemeinsamen Beten, im gemeinsamen Singen auch im gemeinsamen Rhythmus, den unsere Füße – und auch Hufe in unserem Fall – haben. Durch die Bewegung kommt nicht nur der Kreislauf in Wallung, das Blut, das unser Lebensmotor ist, sondern sicher auch Gefühle, Gedanken, ja der ganze Mensch kommt in Bewegung. Der Mensch bleibt nicht irgendwo zurück, sondern er bewegt sich womöglich auf seine Mitmenschen und Gott zu.

Redaktion

Wendet sich die Reiterprozession nur an Menschen, die besonders mit Pferden oder mit der der Reiterei verbunden sind?

Stiehler

Nein, aber auch! Es ist eine Erntedank- und Reiterprozession. Anlass ist das Erntedankfest, was wir auf besondere Weise begehen wollen. Die Prozession, an der Reiterinnen und Reiter, mehrere Gespanne, aber auch viele Gemeindemitglieder zu Fuß teilnehmen, ist ja nur die eine Hälfte. Der OpenAir-Gottesdienst auf dem Innenhof des Wasserschlosses Haus Düsse ist die andere Hälfte.  Zusammen ist es das Erntedankfest. Jeder ist eingeladen zu kommen und Gemeinschaft zu erleben und zu teilen.

Redaktion

Worauf freuen Sie sich am 5. Oktober besonders?

Stiehler

Auf das Zusammenspiel von ganz vielen engagierten Menschen, Gemeindemitgliedern und Freunden, die gemeinsam Erntedankfest feiern wollen.

Besonders freue ich mich auch darüber, dass unser Medienteam „Go(d) live“ es ermöglicht, dass sowohl die Prozession als auch der OpenAir-Gottesdienst als Livestream mitverfolgt werden kann. Denn nicht jeder kann den Weg selbst zurücklegen. Die zwölf Jugendlichen und jungen Erwachsenen brennen in ihrem Engagement ebenfalls für kreative Ideen und auch hier ist Gemeinschaft spürbar. Es ist auch eine Art von Erntedankfest, dass dort eine Gruppe ökumenisch und über Pfarreigrenzen hinweg zusammengewachsen ist, die ebenfalls einen gemeinsamen Grund und ein gemeinsames Zeil haben. Aber natürlich freue ich mich auch auf Püppi. Das ist das kräftige und durchaus pummelige Pferd, auf dem ich wieder reiten darf und das mich auch bereits sicher in diesem Jahr durch die Soester Fehde getragen hat.

Auf einem Gespann wird eine geschmückte Erntekrone mitgeführt. © Pastoraler Raum Soest
Auf einem Gespann wird eine geschmückte Erntekrone mitgeführt.

Info

Am Sonntag, 5. Oktober, beginnt die Erntedank- und Reiterprozessionum um 9.45 Uhr mit einem Impuls an der St. Antoniuskapelle in Bad Sassendorf-Bettinghausen. Von dort geht es durch das Naturschutzgebiet Woeste zum Wasserschloss Haus Düsse, wo sich ein OpenAir-Gottesdienst mit Segnung der Erntegaben anschließt. Prozession und Gottesdienst werden im Livestream des Pastoralen Raumes Soest übertragen. Nach dem Gottesdienst besteht die Möglichkeit zu einem Mittagsimbiss im Innenhof von Haus Düsse. Alle weiteren und aktuellen Informationen gibt es auf der Homepage des Pastoralen Raumes Soest:

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