Dennis Janyska schätzt am Religionsunterricht, dass er nah am Menschen ist, eine vertrauensvolle Beziehung zwischen Schüler und Lehrer bestehe und man einander kenne. Er unterrichtet Deutsch und Religion am Gymnasium der Stadt Lage. Er selbst habe gute Erfahrungen mit seinen Religionslehrern gemacht und diese wolle er als Lehrer weitergeben im eigenen Unterricht. „Ich schätze es, dass es keine zu strikten Vorgaben gibt für den Religionsunterricht, dass ich in der Unterrichts- und Themengestaltung freier bin und mehr auf die Bedürfnisse der Schüler eingehen kann“, so Janyska. Dass er nun die Missio Canonica erhalten hat, erinnere ihn daran, dass er einen Auftrag und eine Sendung als Religionslehrer habe.
Kraftquelle und Herzensanliegen
Julia Anna Sutorma ist Lehrerin an der Friedrich-Kayser-Schule Schwerte. „Mir ist wichtig, Religion aktiv zu leben, ich nehme den Glauben als Bereicherung für mein persönliches Leben wahr. Ich möchte den Schülerinnen und Schülern zeigen, dass auch sie den Glauben als Kraftquelle für ihr Leben nutzen können“, sagt die Grundschullehrerin. Auch Sutorma weiß, dass ihre Schüler den Religionsunterricht während der Corona-Pandemie vermisst haben, denn der Unterricht in diesem Fach lasse sie zur Ruhe kommen und schenke ihnen Raum, über Gefühle, Ängste und Hoffnungen zu sprechen, ihre eigenen Fragen zu stellen. „Religionsunterricht findet abseits von Leistungsdruck statt und bietet Raum zur Entfaltung“, macht Sutorma klar. „Die Missio Canonica macht mir bewusst, dass ich im Dienst der Kirche stehe. Ich habe den Auftrag, Religion zu unterrichten, Gottesdienste zu feiern, den Glauben zu verkünden.“