„Zeit“ werde von Christen einerseits zyklisch, wiederkehrend erlebt, was jedoch nicht die „ewige Wiederkehr des Gleichen“ bedeute, entfaltete Erzbischof Dr. Udo Markus Bentz. Vielmehr sei für Christen Zeit auch voranschreitend, vorwärtsdrängend: „Wir haben einen Ursprung, es gibt echte Entwicklung, als Christen gehen wir einem Ziel entgegen.“ „Es kommt wirklich Neues in diese Welt. Gott ermöglicht wirklich Neues! Gott ermöglicht wirklich auch neue Anfänge!“, unterstrich der Paderborner Erzbischof. Das sei Ermutigung und Hoffnung.
Dankbarkeit
Am Ende des Jahres 2025 sei er sehr dankbar, „für alles, was möglich wurde in unserem Erzbistum Paderborn“, betonte Erzbischof Dr. Udo Markus Bentz in seiner Predigt im Pontifikalamt. „Es war möglich, dass wir uns eingebracht haben in die politischen Dynamiken und uns für mehr Zusammenhalt in der Gesellschaft engagiert haben, konkretisierte der Paderborner Erzbischof und erinnerte an die Initiativen „Wir sagen ZUSAMMEN:HALT!“ sowie „GLÜCKLICH/T SEIN!“. Er sei dankbar für die vielen Ehrenamtlichen, die als neue Gremienmitglieder und Kirchenvorstände bereit sind, sich für ihre Gemeinden zu engagieren in der Seelsorge und Verwaltung. Es seien neue Akzente gesetzt worden und zugleich gebe es ein gutes Gespür dafür, was zu bewahren sei. „Ich bin froh, bei aller Unsicherheit und Skepsis, dass wir mit unserem Bistumsprozess neue Schritte gehen können in Kontinuität zu den bisherigen Bemühungen, und dennoch wirklich neue Schritte wagen.“ Es gebe in den verschiedensten Regionen des Erzbistums viele Initiativen, um den Menschen die Botschaft des Glaubens lebensnah zu vermitteln. „Wir sind wirklich ein lebendiges Erzbistum! Wie viel wirklich Neues ist da möglich! Und wie gut ist das Gespür dafür, zu wissen, woher man kommt, zu wissen, was es zu bewahren gilt, zu wissen, was nicht verloren gehen darf“, bekräftigte Erzbischof Dr. Udo Markus Bentz.