Aus Bösingfeld waren Josefina und Janna dabei: Sie singe gerne in der Gemeinschaft und sei von der Stimmung in Lemgo begeistert, so Josefina. Janna unterstrich, es sei ihr wichtig, über den christlichen Glauben zu singen. Ihr liege das gesamte Projekt am Herzen.
„Ich verfolge die Aktivitäten der Creativen Kirche aus Witten seit einiger Zeit und fand es spannend, selbst an einem Passions-Musical mitzuwirken“, sagt Cornelia aus Lemgo. Michael aus Bad Salzuflen ist eigentlich kein Freund von Musicals, ließ sich aber zu einer Teilnahme bewegen: „Ich habe es nicht bereut!“
Die Veranstaltung war in jeder Hinsicht hochprofessionell. Getragen und veranstaltet von der Stiftung Creative Kirche mit Sitz in Witten waren die Lippische Landeskirche und das Erzbistum Paderborn mit dem Pastoralverbund Lippe-Detmold willkommene Kooperationspartner. Kulturelle Ökumene, die sich schon bei vielen Projekten – zuletzt bei der Aufführung von „Judith und das Wunder der Schöpfung“ in Dortmund bewährt hat. So auch hier.
Im Mittelpunkt steht die Gemeinschaft. Und das war bereits bei den Vorbereitungen bis hin zur Generalrobe spürbar. Die Proben fanden seit November 2025 unter anderem in der Heilig-Geist-Kirche in Lemgo und in der Kirche Heiligkreuz in Detmold statt Das spirituelle Miteinander wuchs kontinuierlich. Eine Woche vor der Aufführung waren in Lemgo die Hauptproben. Die positive Spannung stieg.
Dann endlich die Generalprobe am Samstagnachmittag direkt vor der Aufführung. „Mit den Chormusicals schaffen wir einmalige Erlebnisse, die für die Beteiligten lange nachklingen“, sagte Marcel Volkmann, Vorstand der Stiftung Creative, und sprach den Sängerinnen und Sängern aus der Seele. „Habt Spaß heute“, rief er ihnen zu und erntete auch dafür dankbaren Applaus. Die Basis für einen gelungenen Abend wurde hier ein Stückweit mitgelegt.