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© Besim Mazhiqi / Erzbistum Paderborn
© Besim Mazhiqi / Erzbistum Paderborn

Frühmittelalterlicher Klosterplan im Fokus: Vortrag in St. Walburga Meschede

Wie sah das ideale Kloster im frühen Mittelalter aus? Der St. Galler Klosterplan gilt als einzigartiges Zeugnis dieser Vorstellung. Ein Vortrag am Freitag 13. März in der St.-Walburga-Kirche in Meschede widmet sich seiner Entstehung und Bedeutung.

Der Förderkreis des ehemaligen Stifts Meschede lädt am Freitag, 13. März, um 19.30 Uhr zu einem öffentlichen Vortrag in die Pfarrkirche St. Walburga ein. Thema des Abends ist der „St. Galler Klosterplan – Erforschung eines frühmittelalterlichen Originals“.

Referent ist Prof. Dr. Tino Licht vom Historischen Seminar der Universität Heidelberg, ein ausgewiesener Fachmann für mittelalterliche Handschriften und Klostergeschichte.

Der berühmte St. Galler Klosterplan entstand um 825/826 auf der Insel Reichenau im Bodensee. Er gilt als eines der bedeutendsten Zeugnisse der europäischen Architektur- und Kulturgeschichte. Seit rund 1200 Jahren prägt er das Verständnis vom idealen Aufbau eines Klosters und beeinflusst damit die Entwicklung des abendländischen Klosterbaus.

Auch in Meschede lassen sich Bezüge zu diesem historischen Plan erkennen. Älteste Spuren finden sich in den Ausgrabungen rund um die Kirche St. Walburga, die Hinweise auf frühmittelalterliche Strukturen geben.

Der Vortrag wird in Zusammenarbeit mit dem Lions Club Meschede veranstaltet. Der Eintritt ist frei, am Ausgang wird um eine Spende gebeten.

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