Pionierin des Frauenfußballs
Der Veranstaltungsort war bewusst gewählt: „In Kirche, Fußball und Gesellschaf geht es darum, alte Machtstrukturen aufzubrechen“, erläuterte Barbara Knoppe vom Vorbereitungsteam die Wahl des eher ungewöhnlichen Ortes. Zudem habe man einen lokalen Bezug herstellen wollen, und Fußball spiele in Dortmund eine große Rolle.
Mit Petra Landers sprach eine Pionierin des Frauenfußballs in der ersten Keynote über ihre Erfahrungen aus einer Zeit, in der Frauenfußball noch wenig Beachtung fand. Landers gewann mit der SSG 09 Bergisch Gladbach die damals noch inoffizielle Weltmeisterschaft 1981 in Taiwan und wurde später Europameisterin, Deutsche Meisterin und DFB-Pokal-Siegerin. „Ich wollte einfach Fußball spielen und habe dafür alle Hürden genommen“, berichtete sie.
Heute engagiert sie sich mit ihrem Verein „Faces of Football“ unter anderem ehrenamtlich in Fußball-Camps für Mädchen und junge Frauen in Ghana. „Teamgeist ist alles im Leben und ermöglicht Mädchen und Frauen selbstbewusst andere und neue Wege zu gehen“, beschrieb sie ihre Erfahrung, die sie auch an junge Frauen in Afrika weitergeben möchte.