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© Malteser OWL
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Exklusives Übungswochenende begeistert Malteser-Nachwuchs im Rettungsdienst

Bielefeld. Ein Wochenende voller Spannung, Realitätsnähe und wertvoller Lernerfahrungen: Exklusiv für die Notfallsanitäter-Auszubildenden der Malteser fand jetzt schon zum zweiten Mal ein intensives Simulationswochenende statt, das bei den Teilnehmenden für große Begeisterung sorgte

Insgesamt 12 Auszubildende aus der Dienststelle OWL sowie eine Teilnehmerin aus Menden nutzten die besondere Gelegenheit, ihr Können unter anspruchsvollen Bedingungen zu trainieren. Die Gruppe bestand aus Azubis vom ersten bis dritten Ausbildungsjahr.

Möglich wurde dieses besondere Ausbildungsformat durch die großzügige Unterstützung des STIWL (Studieninstitut Westfalen-Lippe) in Bielefeld, das seine professionelle Simulationsan-lage zur Verfügung stellte. Dort konnten die angehenden Notfallsanitäterinnen und Notfallsanitäter verschiedenste Notfall- und Unfallszenarien unter nahezu realistischen Bedingungen durchspielen. So entstand ein Trainingsangebot, das Theorie und Praxis auf eindrucksvolle Weise miteinander verband.

Konzipiert wurde das Wochenende vom koordinierenden Praxisanleiter Björn Horenkamp sowie den Praxisanleitern Dennis Griwatz und Benjamin Kerst von der Malteser Dienststelle OWL. Sie entwickelten 20 anspruchsvolle Einsatzlagen, die indoor wie outdoor bewältigt werden mussten. Ob Verkehrsunfall, Seniorenheimzimmer, Studentenwohnheim oder Baustelle – die Nachwuchskräfte wurden immer wieder mit neuen, herausfordernden Situationen konfrontiert und mussten sich flexibel auf Patientinnen und Patienten, Angehörige und das jeweilige Umfeld einstellen.

Wenn aus Übung echter Einsatzdruck wird

Besonders eindrucksvoll war die realistische Gestaltung der Szenarien – und dazu trugen die Mimen entscheidend bei. Mit großem Einsatz, schauspielerischem Geschick und viel Liebe zum Detail stellten sie Verletzte, Angehörige oder aufgebrachte Beteiligte so überzeugend dar, dass die Auszubildenden sich mitten in ein echtes Einsatzgeschehen versetzt fühlten. Dabei scheuten die Darstellerinnen auch vor dem Einsatz von Kunstblut nicht zurück, um Ver-letzungsmuster noch authentischer wirken zu lassen und die Übungssituationen so realistisch wie möglich zu gestalten.

Im Szenario „Stichverletzung in der Disco“ kamen Stroboskoplicht, Nebelmaschine und don-nernde Bässe noch erschwerend hinzu.

Nahezu alle Übungslagen wurden mit großem Engagement und bereits hoher Professionalität gemeistert. In den anschließenden Feedbackrunden gab es deshalb viel Lob und nur wenig Anlass zur Kritik. Wer gerade nicht aktiv im Einsatz war, konnte die Übungen per Kameraübertragung im Schulungsraum mitverfolgen und so ebenfalls wichtige Erkenntnisse für die eigene Ausbildung sammeln.

Mimen sorgen für Authentizität bis ins Detail

Neben dem gezielten Training fachlicher Kompetenzen standen auch Teamgeist, Lernfreude und das gemeinsame Erleben im Mittelpunkt. Gerade die intensive Darstellung durch die Mimen machte viele Szenarien besonders eindrücklich und forderte die angehenden Notfallsanitäterinnen und Notfallsanitäter nicht nur medizinisch, sondern auch menschlich heraus.

„Sämtlich Lernziele wurden erreicht. Auch wenn die Teilnehmenden zwischenzeitlich ordentlich gefordert waren, stand am Ende nicht nur die Action im Vordergrund – vielmehr konnten alle viele wertvolle Erfahrungen für ihre weitere Ausbildung und die Arbeit auf den Rettungswachen mitnehmen.

Björn Horenkamp

Ein Highlight in der Ausbildung

Für die Malteser-Auszubildenden ist das Simulationswochenende längst ein echtes Highlight innerhalb ihrer Ausbildung – ergänzend zu Schule, Klinikpraktika und Einsätzen auf den Lehrrettungswachen. Entsprechend groß war die Motivation, in einem so realitätsnahen und zugleich geschützten Rahmen zu üben. Ein herzlicher Dank gilt dem STIWL Bielefeld für die Bereitstellung der Räumlichkeiten, den Mimen für ihre überzeugende Darstellung sowie dem Küchenteam der Malteser Gütersloh für die stärkende Mittagsverpflegung. Das Wochenende hat eindrucksvoll gezeigt, wie engagiert und professionell die Malteser ihren Nachwuchs auf die Herausforderungen im Rettungsdienst vorbereiten und wie motiviert die zukünftigen Notfallsanitäterinnen und Notfallsanitäter diesen Weg mitgehen.

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