Insgesamt 12 Auszubildende aus der Dienststelle OWL sowie eine Teilnehmerin aus Menden nutzten die besondere Gelegenheit, ihr Können unter anspruchsvollen Bedingungen zu trainieren. Die Gruppe bestand aus Azubis vom ersten bis dritten Ausbildungsjahr.
Möglich wurde dieses besondere Ausbildungsformat durch die großzügige Unterstützung des STIWL (Studieninstitut Westfalen-Lippe) in Bielefeld, das seine professionelle Simulationsan-lage zur Verfügung stellte. Dort konnten die angehenden Notfallsanitäterinnen und Notfallsanitäter verschiedenste Notfall- und Unfallszenarien unter nahezu realistischen Bedingungen durchspielen. So entstand ein Trainingsangebot, das Theorie und Praxis auf eindrucksvolle Weise miteinander verband.
Konzipiert wurde das Wochenende vom koordinierenden Praxisanleiter Björn Horenkamp sowie den Praxisanleitern Dennis Griwatz und Benjamin Kerst von der Malteser Dienststelle OWL. Sie entwickelten 20 anspruchsvolle Einsatzlagen, die indoor wie outdoor bewältigt werden mussten. Ob Verkehrsunfall, Seniorenheimzimmer, Studentenwohnheim oder Baustelle – die Nachwuchskräfte wurden immer wieder mit neuen, herausfordernden Situationen konfrontiert und mussten sich flexibel auf Patientinnen und Patienten, Angehörige und das jeweilige Umfeld einstellen.