Das Erzbistum Paderborn hat der Staatsanwaltschaft Siegen Vorwürfe gegen einen pensionierten Lehrer des St. Ursula Gymnasiums, Attendorn, gemeldet.
Im Hintergrund stehen Vorwürfe grenzverletzender Kommunikation im Lehrer-Schüler-Verhältnis, die der Schulleitung und dem Erzbistum jüngst bekannt gemacht wurden. Sie beziehen sich auf einen Zeitraum um das Jahr 2010.
Der Lehrer, der sich über den Ruhestandseintritt hinaus noch in einem geringfügigem Beschäftigungsverhältnis befindet, wurde nach Bekanntwerden der Vorwürfe unverzüglich freigestellt. Sein Arbeitsverhältnis wird beendet. Weitere Informationen können aus Gründen des Persönlichkeitsschutzes seitens des Erzbistums Paderborn nicht gegeben werden.