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© Anke Licht / Shutterstock.com
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Erzbischof Dr. Udo Markus Bentz bei der Bischofsweihe in Rottenburg-Stuttgart

Bischof Krämer zum Bischof von Rottenburg-Stuttgart geweiht

Prälat Dr. Klaus Krämer ist heute (1. Dezember 2024) im Dom St. Martin zu Rottenburg zum Bischof der Diözese Rottenburg-Stuttgart geweiht worden. Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Bischof Dr. Georg Bätzing, gratulierte dem neuen Bischof und hieß ihn im Kreis der Deutschen Bischofskonferenz willkommen.

„Zu Beginn des Kirchenjahres zum Bischof geweiht zu werden, ist ein schönes Zeichen. Es hat etwas mit Aufbruch zu tun: der Weg in das neue Kirchenjahr und der Weg des Bistums Rottenburg-Stuttgart mit seinem neuen Bischof“, sagte Bischof Bätzing. Er hob den „Weitblick“ von Bischof Krämer hervor: „Bistum und Bischofskonferenz dürfen sich glücklich schätzen, mit Klaus Krämer einen Bischof unter sich zu haben, dessen ganze Biografie vom weiten Blick geprägt ist. […] Als langjähriger Präsident von Missio und der Sternsingeraktion ist er in viele Gegenden der Welt gekommen, die wenig Schönes bieten, an die – wie es Papst Franziskus sagt – Ränder der Gesellschaft. Diese Erfahrung hat den Blick von Klaus Krämer geweitet.“ Es sei jetzt wichtig, als neuer Bischof im Bistum Fuß zu fassen: „Aber Bischofsein bedeutet auch, in der Deutschen Bischofskonferenz mitzuwirken. Da zähle ich auf Sie“, so Bischof Bätzing.

Zuversicht und Aufbruch

Er ermutigte die Gläubigen und den neuen Bischof, den Blick nach vorn zu richten: „Ich lade ein, mit der Zuversicht der ersten Kerze des Advents, mit dem Gefühl des Aufbruchs, das wir heute in dieser Feier spüren dürfen, mit der Zuversicht als Christenmenschen, dass es der Herr ist, der seine Kirche führt, nach vorne zu schauen: fröhlich und hoffnungsvoll, realistisch und mit Offenheit!“ An den Bischof direkt gerichtet sagte Bischof Bätzing: „Sie sind nicht allein. Sie haben großartige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Gremien und Gläubige, die Ihnen zur Seite stehen, die den Weg der Kirche von Rottenburg-Stuttgart mitgehen und die – wie Sie – Garant dafür sind, den Blick in die Weite zu wagen und nicht im Engen zu verharren.“

Ausdrücklich dankte Bischof Bätzing auch dem Vorgänger des neuen Bischofs, Bischof em. Dr. Gebhard Fürst, der das Bistum mehr als zwei Jahrzehnte geleitet hatte, sowie dem Diözesanadministrator, Prälat Dr. Clemens Stroppel, der das Bistum in der Zeit der Sedisvakanz umsichtig geführt habe.

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