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© BRAIN2HANDS / Shutterstock.com
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„Die Frohe Botschaft ist nicht verhandelbar“

Generalvikar Thomas Dornseifer betont Zuwendung zu den Menschen als Kompass für die Transformation im Erzbistum Paderborn

Einen Tag nach der Amtseinführung von Papst Leo XIV. hebt Generalvikar Thomas Dornseifer in einem Beitrag für das Mitarbeitendenportal des Erzbistums Paderborn hervor, dass der Heilige Vater bereits als Missionar und Bischof in Peru die Zuwendung Gottes zu den Menschen vorgelebt habe. „Dieses Vorbild kann uns eine Orientierung sein bei der Transformation im Erzbistum Paderborn: bei aller veränderten Struktur nah bei den Menschen zu bleiben“, betont Generalvikar Dornseifer.

Die Neuausrichtung von Seelsorge und Verwaltung, die das Erzbistum Paderborn im April angekündigt hat, werde allen Engagierten im Erzbistum viel Flexibilität, Kreativität und Mut abverlangen, so der Generalvikar: „Unsere Zukunftsfähigkeit als Kirche bemisst sich an unserer Fähigkeit, uns selbst und unsere Angebote so zu transformieren, dass sie in dieser Zeit wirksam sein können.“

Dies sei etwas grundlegend anderes als eine Anpassung an den Zeitgeist, macht Generalvikar Dornseifer deutlich: „Eine Orientierung am Zeitgeist hieße in letzter Konsequenz, unsere Frohe Botschaft beliebig werden zu lassen. Darum darf es nie gehen. Die Frohe Botschaft ist nicht verhandelbar.“ Jesus habe seinen Nachfolgerinnen und Nachfolgern die Frohe Botschaft mitgegeben, „um Menschen froh zu machen, um zu heilen und aufzurichten“.

Gemeinschaft macht stark auf dem Weg

Jesus habe gezeigt, worauf es ankomme, führt Generalvikar Dornseifer weiter aus, „ganz gleich, in welche Zeit wir als Kirche gestellt sind: Wir sollen nah bei den Menschen sein“. Das habe auch der verstorbene Papst Franziskus vorgelebt – bis kurz vor seinem Tod. Papst Leo XIV. habe in seiner Antrittsrede den Auftrag der Kirche auf den Punkt gebracht: „Christus geht uns voraus. Die Welt braucht sein Licht. Die Menschheit braucht ihn als Brücke, um von Gott und seiner Liebe erreicht zu werden“, zitierte Generalvikar Dornseifer den neu gewählten Heiligen Vater.

Der Weg der Transformation im Erzbistum Paderborn sei in seiner konkreten Ausgestaltung noch für viele ungewiss, räumte Generalvikar Thomas Dornseifer ein, ermutigt aber zugleich: „Was uns stark macht auf dem vor uns liegenden Weg ist unsere Gemeinschaft – und der Glaube daran, dass wir in der Nachfolge Jesu seine Kirche in unserem Erzbistum für die Zukunft wirksam machen können.“

 

Ein Beitrag von:
Redakteurin Team Presse

Maria Aßhauer

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