Priesterweihekandidat Viktor Schefer
„Berufung“ fordere dazu auf, authentisch zu leben und die Botschaft des Christentums im persönlichen Alltag zu verkörpern, zeigt sich Priesterweihekandidat Viktor Schefer überzeugt. Es komme darauf an, die persönlichen – einzigartigen – Talente und Gaben im Dienst an anderen einzusetzen. „Es ist eine persönliche Reise, auf der ich meinen Glauben vertiefe und meine Beziehung zu Gott stärke“, unterstreicht Diakon Schefer. Er wurde 1984 geboren, kommt aus der Pfarrei St. Johannes Baptist in Delbrück. Nach einer Ausbildung im Einzelhandel (2005 bis 2007) erwarb Viktor Schefer die Allgemeine Fachhochschulreife (2008 bis 2010), arbeitete dann als Verkäufer im Außenhandel (2010 bis 2012) und war anschließend Betriebsleiter mit Handlungsvollmacht (2013 bis 2018) sowie selbstständiger Handelsvertreter (2018 bis 2019). Viktor Schefer studierte von 2020 bis 2024 Theologie im Studienhaus Sankt Lambert in Lantershofen, einem überdiözesanen Seminar zur Priesterausbildung. Vor seinem Studium der Theologie absolvierte der jetzt 41-jährige Viktor Schefer das für alle Priesterweihekandidaten vorgeschriebene einjährige Propädeutikum sowie während des Studiums ein Gemeindepraktikum in der Pfarrei St. Marien im Pastoralen Raum Hagen-Mitte-West.
Licht des Glaubens
„Ich möchte Priester werden, weil ich eine tiefe Überzeugung und Berufung verspüre, anderen zu dienen und meinen Glauben aktiv zu leben“, erläutert Priesterweihekandidat Viktor Schefer. Der Wunsch, die Botschaft Jesu zu verkünden und Menschen in ihren Lebenslagen zu begleiten, motiviere ihn. Viktor Schefer versteht das Priestertum als eine Möglichkeit, eine Gemeinschaft zu stärken und Hoffnung zu geben, insbesondere in schwierigen Zeiten. Ihm liegt zudem das Engagement für soziale Gerechtigkeit am Herzen: „Ich möchte aktiv dazu beitragen, die Welt zu einem besseren Ort zu machen. Letztlich ist es der Wunsch, ein Werkzeug des Heils zu sein und das Licht des Glaubens in die Welt zu tragen“, erklärt der zukünftige Priester des Erzbistums Paderborn.
Verbindung zu Gott
In der Kirche engagierte sich Viktor Schefer bisher in der Messdienerarbeit und als Lektor. Die Feier der Sakramente, insbesondere der Eucharistie, sei für ihn eine zentrale Quelle der Kraft und Verbindung zu Gott, entfaltet der 41-jährige Weihekandidat. Viktor Schefer absolvierte nach dem Abschluss des Studiums der Theologie im Studienhaus Sankt Lambert sein einjähriges Schul- und Gemeinde-Praktikum im Pastoralen Raum Soest, dort wirkte er anschließend für ein Jahr als Diakon.
vertrauensvoll und respektvoll
„Als künftiger Priester ist mir wichtig, eine authentische Beziehung zu Gott zu leben und anderen bei ihrer spirituellen Reise zu helfen. Ich möchte ein einfühlsamer Seelsorger sein, der Menschen in ihren Herausforderungen unterstützt und sie in ihrer Glaubensentwicklung begleitet“, hebt Weihekandidat Viktor Schefer hervor. „Mir ist wichtig, eine vertrauensvolle und respektvolle Gemeinschaft zu fördern, in der sich alle Menschen willkommen und wertgeschätzt fühlen.“
Deinen Nächsten lieben
Viktor Schefer schreib auf seiner Einladungskarte zur Priesterweihe: „Ich möchte anderen mit Liebe und Engagement begegnen, inspiriert von meiner Beziehung zu Gott. Mein Ziel ist es, die Liebe Gottes in die Herzen der Menschen zu bringen, damit sie erkennen, wie sie gut handeln und sich gegenseitig behandeln möchten. Dabei möchte ich, dass sie im Nächsten den Mitmenschen sehen, der ebenfalls liebenswert ist.“