Vita Domkapitular Weihbischof Josef Holtkotte
Weihbischof Josef Holtkotte wurde 1963 in Castrop-Rauxel geboren. Nach dem Abitur studierte er in Paderborn und Wien Philosophie und Theologie. 1990 empfing Josef Holtkotte in Paderborn die Priesterweihe. Es folgten Jahre als Vikar in Verl und Paderborn. Von 1997 bis 2005 war Josef Holtkotte als Diözesanpräses des Kolpingwerkes Diözesanverband Paderborn tätig. Danach wurde er Pfarrer der Pfarrei St. Jodokus in Bielefeld und Studierendenseelsorger in der ostwestfälischen Stadt. Ab 2012 war Pfarrer Holtkotte Bundespräses des Kolpingwerkes Deutschland und ab 2014 zugleich Europapräses des Kolpingwerkes Europa.
Im Juni 2021 ernannte Papst Franziskus Josef Holtkotte zum Titularbischof von Simingi und zum Weihbischof im Erzbistum Paderborn. Die Bischofsweihe fand am 26. September 2021 im Hohen Dom zu Paderborn statt.
Weihbischof Holtkotte ist im Erzbistum Paderborn Bischofsvikar für gesellschaftliche und soziale Fragen sowie für die Begleitung der Ruhestandsgeistlichen. Zudem engagiert er sich auf überdiözesaner Ebene als Mitglied der Pastoralkommission (Kommission III) sowie der Kommission VI für gesellschaftliche und soziale Fragen der Deutschen Bischofskonferenz. Im März 2023 ist er zum Mitglied der Gemeinsamen Konferenz von Bischofskonferenz (DBK) und Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK) berufen worden.
Erzbischof Dr. Udo Markus Bentz ernannte Weihbischof Josef Holtkotte zum 1. Dezember 2025 zum residierenden Domkapitular.
Vita Domdechant Monsignore Dr. Gregor Tuszynski
Domkapitular Dr. Gregor Tuszynski wurde 1970 in Paderborn geboren. Nach seinem Abitur 1989 am Gymnasium Theodorianum Paderborn studierte er zunächst Theologie an der Theologischen Fakultät Paderborn, von 1991 bis 1992 in Wien, von 1992 bis 1995 und von 1996 bis 1998 in Rom. Sein Diakonatsjahr absolvierte er von 1995 bis 1996 in Höxter. 1996 empfing er durch Kardinal Joseph Ratzinger in Rom das Sakrament der Priesterweihe.
Von 1998 bis 2001 wirkte Gregor Tuszynski als Vikar in der Pfarrei St. Michael in Siegen, von 2001 bis 2004 als Präfekt im Erzbischöflichen Theologenkonvikt – Leokonvikt – Paderborn, von 2004 bis 2007 als Subregens am Erzbischöflichen Priesterseminar Paderborn.
Seit 2002 ist Gregor Tuszynski Domvikar und Domzeremoniar, seit 2006 Rundfunkbeauftragter für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk. Als Liturgiereferent im Erzbischöflichen Generalvikariat ist Gregor Tuszynski seit 2007 tätig, seit 2021 ist er Delegat für die Liturgie des alten Ritus, seit 2022 Notar am Offizialat. 2023 erfolgte die Promotion zum Dr. theol. an der Theologischen Fakultät Paderborn mit einer Arbeit im Bereich Liturgiewissenschaft. Papst Benedikt XVI. ernannte im Jahr 2011 Gregor Tuszynski zum Päpstlichen Ehrenkaplan (Monsignore).
Erzbischof Dr. Udo Markus Bentz ernannte Domvikar Monsignore Dr. Gregor Tuszynski zum 1. Dezember 2025 zum Domdechanten, somit einem residierenden Mitglied des Paderborner Metropolitankapitels.