Am Libori-Donnerstag, 31. Juli 2025, feierte Weihbischof Josef Holtkotte im Paderborner Dom das Pontifikalamt mit zahlreichen Menschen aus der älteren Generation. Der Paderborner Weihbischof betonte in seiner Predigt die Kraft des Gebets gerade bei schwindenden körperlichen Kräften: „Betende Hände stehen nicht für Kraftlosigkeit, sondern für Hoffnung. Sie stehen nicht für Hilflosigkeit, sondern für Mut.“
Weihbischof Holtkotte nutzte das Bild der Hände als roten Faden seiner Predigt: Hände würden arbeiten, teilen oder pflegen, veranschaulichte der Paderborner Weihbischof. Wenn die Geschicklichkeit der eigenen Hände nachlasse, könne das Gefühl von Nutzlosigkeit entstehen und daraus Mutlosigkeit folgen.
Neue Kraft in der Kraftlosigkeit
Jeder Mensch könne jedoch immer die eigenen Hände zum Gebet falten: „Wer betet, ist nicht allein. Er darf alle Klage, alles Leid, alle Hoffnung vor Gott bringen und wird aus dem Gebet neue Kraft schöpfen. Wer betet, der legt seine vielleicht kraftlosen Hände in Gottes Hand“, unterstrich Weihbischof Holtkotte.