„Jesus ist da. Hier in Corvey. Er geht diesen Weg für uns und mit uns.“ Was Gemeindereferent Carsten Sperling bei der Kreuzwegandacht am Karfreitag in der ehemaligen Abteikirche sagte, entsprach dem Geist, der die Welterbestätte Corvey während des Triduums 2025 erfüllte und der viele Menschen – junge wie ältere – als Gemeinschaft in Christus einte. Ihre impulsgebende, lebendige Glaubenskraft brachte diesen traditionsreichen geweihten Ort in der Osternacht im Licht des Auferstandenen wie einen hellen Stern zum Strahlen.
Die Erkenntnis ist nicht neu: Ein Projekt, eine Initiative, eine Idee braucht Begeisterte, wenn der Funke überspringen soll. Das gilt für Orte gleichermaßen. Sie leuchten nur dann, wenn Enthusiasten andere Menschen mit ihnen in Beziehung bringen und Begeisterung wecken. Ganz im Sinne von Augustinus, der im Gotteslob mit dem Aphorismus zitiert wird: „In dir muss brennen, was du in anderen entzünden willst“
Mit Überzeugungstätern, die genau das schaffen, ist die Welterbestätte Corvey bei Höxter zum Glück reich gesegnet. Haupt- und Ehrenamtliche bringen Tatkraft und Leidenschaft ein, um Einheimischen und Gästen dieses Denkmal von Weltgeltung in seiner Bedeutung und Erhaltenswürdigkeit zu erschließen.