Von außen eingerüstet und von innen nahezu leer, so präsentierte sich die Dreifaltigkeitskirche den Besuchern am Sonntag. Architektin Claudia Bolle-Reißenweber und Innenarchitekt Ludger Schwarze-Blanke konnten aber schnell den Gästen ein Bild davon zeichnen, was dort entstehen wird. Die BVB-Gründerkirche erfährt eine innovative Neugestaltung in drei zu- und abschaltbare barrierefreie Raumsequenzen. Ein einladender Eingangsraum mit Café und Kapelle wird einen sozialen Treffpunkt schaffen aber auch ruhige Möglichkeiten etwa für die Trauerpastoral bieten. Markante Elemente im Hauptschiff werden eine Stahl-Tribüne und ein „Spielertunnel“ sein, die symbolisch die Verbindung zum Fußball herstellen. Durch eine halbdurchlässige Stahl-Glas-Wand wird das Hauptschiff vom Chor räumlich getrennt, letzterer dient mit Altar, Abo und Tabernakel als täglicher Kirchenraum für die Gemeinde. Zentral im Hauptschiff wird zudem das Taufbecken seinen Platz finden. An den Seiten entsteht eine multisensorische Ausstellung zum Ursprung der Borsigplatz-Gemeinde und des Vereins rund um Gründer Franz Jacobi, die von der Kreativagentur NeoNext konzipiert wird.
Kohle, Stahl und Beton
Die in der Historie von Dortmund und dem Borsigplatzviertel prägenden Materialien Kohle, Stahl und Beton unterstreichen im künftigen Innenraum die Herkunft und Heimat der BVB-Gründerkirche. Dies erläuterte Innenarchitekt Ludger Schwarze-Blanke in einer Präsentation im „Welcome-Zelt“ neben der Kirche.