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© Hans Blossey / luftbild-blossey.de
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Ausstellung „Gott liebt die Fremden“ ab dem 20. Februar im Wallfahrtskloster Werl

Die Wanderausstellung ist bis Mittwoch, 18. März, in Werl zu sehen. Sie befasst sich - bezugnehmend auf Bibelstellen - damit, dass Gott insbesondere geflüchteten Menschen nahe steht.

„Gott liebt die Fremden – Biblische Herausforderungen und praktische Umsetzungen“, lautet der vollständige Titel der Ausstellung, die der Caritasverband im Kreis Soest und die Marienwallfahrt nach Werl geholt haben. Täglich können sich Interessierte zu den regulären Öffnungszeiten von 8 bis 18 Uhr die zwölf Roll-ups im Wallfahrtskloster anschauen. Am Donnerstag, 19. Februar, wird sie um 18 Uhr mit einem Wortgottesdienst in der Basilika eröffnet, ab 18.30 Uhr stellen Wallfahrtsseelsorgerin Ursula Altehenger und Caritas-Koordinator Georg Karbowski sie im Pilgersaal vor.

Mit Olga Kinos (Migrationsberatung), Tümay Omeirat (Flüchtlingsberatung) und Fatima Abboud (Integrationsagentur) kommen Mitarbeitende von drei Unterstützungsangeboten des Caritasverbandes Soest für geflüchtete Menschen allein in Werl zu Wort. Sie berichten gemeinsam mit Geflüchteten über ihre tägliche Arbeit.

Institutionen im Erzbistum können Ausstellung kostenfrei zu sich holen

Geflüchtete aufzunehmen ist eine Aufgabe für die Gesellschaft und eine Verpflichtung, die sich aus vielen Bibelstellen heraus ergibt, das belegt die Exposition  mit Tafeln zu „Abraham und Sara – zeitlebens Migranten“ oder „Jesus und die ersten Christinnen und Christen“.

Dazu heißt es gleich zu Beginn im zugehörigen Flyer: „Bereits in biblischer Zeit, in der Geschichte des erwählten Volkes, wie in den Anfängen der christlichen Gemeinde, lebten Menschen in der Fremde und waren Menschen auf der Flucht. Es ist lohnend, sich das eindrückliche Schicksal einiger Migrantinnen und Migranten aus biblischer Zeit in Erinnerung zu rufen, die aus verschiedensten Gründen gezwungen waren, fern ihrer Heimat zu leben. Es ist ihr Aufbruch oft ein Aufbruch ins Ungewisse, eine lange Reise steht bevor. Am neuen Ort angekommen, sind Fremde keinesfalls immer willkommen. Sie sehen sich mit der Spannung zwischen Integration und Assimilation, zwischen Identität und Fremdheit konfrontiert.“

Konzipiert wurde die Ausstellung von der Österreichischen Bibelgesellschaft. Über die katholische Flüchtlingshilfe Paderborn „füreinander-miteinander“ kann sie kostenlos von Einrichtungen, Gemeinden oder Schulen im Erzbistum gebucht werden.

Informationen dazu finden Sie auf der Homepage der Flüchtlingshilfe.

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