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© Hans Blossey / luftbild-blossey.de
© Hans Blossey / luftbild-blossey.de

Aufführungen in der Bernhardkapelle des Klosters Hardehausen

Im vergangenen Jahr konnten über 500 BesucherInnen begrüsst werden - Jetzt Tickets sicher!

Historisches Drama im doppelten Kreuzgang

Die Zuschauenden tauchen im Kreuzgang des Zisterzienserklosters Hardehausen ins Jahr 1709 ein. Dort fegt der junge Mönchanwärter Jakob auf Befehl von Abt Stephan mit Sägemehl den Steinboden – und das seit Tagen! Die Klosteranlage befindet sich im Wiederaufbau nach den verheerenden Folgen des 30jährigen Krieges, der über achtzigjährige Abt Stephan Overgaer schwört auf die Heilquellen in Germete und der junge Johann Conrad Schlaun wird zum besten Freund des Jakob, der kurz vor seinem ewigen Gelübte steht. Allerdings hat sich Jakob dummerweise gerade in ein Mädchen verliebt, was dem alten Abt so gar nicht passt, soll Jakob doch in dessen Fußstapfen treten.

Ein junger Mönch zwischen Klosterleben und Zukunftsfragen

In dem ca. 70-minütigen Monolog beschreibt der 16-jährige Jakob seine Arbeit und seinen Werdegang im Zisterzienserkloster, referiert über all die Abbildungen im Kreuzgang und sinniert über den Grund seines Daseins in dieser Welt. Dabei stellt er das klösterliche Leben mit all seinen Entbehrungen und Vorzügen dem weltlichen Leben außerhalb der Mauern gegenüber. Er vergleicht seine Zukunft mit der des Freundes aus Nörde, dessen Vater Amtmann in Hardehausen ist, denn Johann Conrad Schlaun darf in dieser Zeit gerade vom Warburger Marianum ans Theodorianum nach Paderborn wechseln und geht von dort aus seinen Weg, um der berühmteste Barockbaumeister Westfalens zu werden.

Termine und Anmeldung

  • Ostermontag 06. April 2026 | 15 Uhr
  • Sonntag 12. April 2026 | 15 Uhr
  • Sonntag 19. April 2026 | 15 Uhr
  • Mittwoch 22. April 2026 | 20 Uhr

Treffpunkt: Foyer des Jugendhauses Hardehausen

Eintritt: 15 Euro (ermäßigt 12 Euro)

Kartenvorbestellung: Im Jugendhaus Hardehausen, per E-Mail an info@jugendhaus-hdh.de oder Telefonisch unter 05642 9853 100

Die Stückfassung entstand mit Hilfe des „Auf geht’s!“ Stipendiums während der Corona-Zeit.

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