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Propsteikirche in Dortmund mit nebenstehenden Gebäuden © Lutsenko Oleksandr / shutterstock.com
Propsteikirche in Dortmund mit nebenstehenden Gebäuden © Lutsenko Oleksandr / shutterstock.com

Aschekreuz unter freiem Himmel

Zeichen der Umkehr und Buße

Die Gottesdienste in den katholischen Kirchen in Dortmund standen am Aschermittwoch auch im Zeichen des Gebets für die Menschen in der Ukraine und für Frieden. Am Aschermittwoch gilt die ausgeteilte Asche als Zeichen für Trauer und Buße. Der Tag markiert den Beginn der 40 Tage dauernden Fastenzeit, bis Ostern. Viele Menschen nutzen die Fastenzeit, zur Erneuerung und Umkehr durch Fasten, Beten und Gutes tun.

Nach dem gut besuchten Gottesdienst der „Messe zur Marktzeit“ in der Propsteikirche teilte Pastor Stefan Tausch die Asche unter freiem Himmel auf dem Patz von Hiroshima hinter der Propsteikirche aus. So hatten auch Passantinnen und Passanten die Möglichkeit, sich mit Asche bestreuen zu lassen. Pastor Tausch sprach dabei die Worte „Kehr um und glaub an das Evangelium!“. Durch die Corona-Pandemie ist derzeit das sonst auf die Stirn gezeichnete Aschekreuz durch ein kontaktloses Bestreuen mit Asche ersetzt.

Aschenkreuz-to-go

Am Aschermittwoch, den 2. März 2022, wurde im Pastoralen Raum Dortmund-Ost am „HimmelsFlitzer“ auf dem Platz beim Haus Lucia in Dortmund-Wickede das „Aschenkreuz to go“ ausgeteilt. Gerade in Zeiten von Corona zeichnete sich dies als ein sicheres Angebot unter freiem Himmel aus. Die Gläubigen erhielten dazu eine Karte mit einem persönlichen Bibelwort sowie eine Postkarte mit dem Titel „Aschenkreuz: getragen und geborgen“.

Die Asche wurde nicht auf die Stirn gezeichnet, sondern kontaktlos auf das Haupt gestreut. Pfarrer Ludger Keite und sein Team fanden es besonders wichtig, mit dem HimmelsFlitzer zu den Menschen zu gehen und möglichst vielen Menschen zu ermöglichen, das Aschenkreuz zu empfangen. Die Menschen nahmen das Angebot an und kamen gezielt und waren froh über ein paar bekannte Gesichter und den Segen zu Beginn der Fastenzeit. Doch auch die Menschen, die zufällig vorbeikamen, freuten sich über eine Karte mit einem Segensspruch, den sich jeder mitnehmen konnte. In den Gesprächen gab es bewegende Momente und es kamen Wünsche, Sorgen und viele Hoffnungen zur Sprache. Eine wertvolle Aktion, die ihren festen Platz zu Beginn der Fastenzeit besitzt.

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