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Amtswechsel bei den Schwestern der Christlichen Liebe

Im Herbst dieses Jahres stehen bei den Schwestern der Christlichen Liebe gleich zwei wichtige Amts-wechsel an, denn sowohl die Provinz- als auch die Generalleitung wird in andere Hände übergeben.

Ende November wird die während des Generalkapitels (25.08.-14.09.2025) von den Kapitularinnen gewählte Generaloberin mit ihren Assistentinnen in ihr Amt eingeführt.

Entsprechend den Konstitutionen der Schwestern erfolgt die Ernennung der Provinzleitung nach anderen Regeln. Alle Schwestern der Provinz waren aufgefordert, begründete Vorschläge für die Ernennung der Provinzoberin und ihres Rates zu machen. Auf der Grundlage dieser Vorschläge beriet sich die Generaloberin mit ihren Assistentinnen und ernannte nach Absprache mit den betreffenden Schwestern Sr. Renate Rautenbach zur Provinzoberin und Sr. Ines Schmiegel, Sr. Magdalene Tigges und Sr. Maria Veronika Pasel (unter Beibehaltung ihrer Aufgabe als Provinzverwalterin) zu deren Assistentinnen.

Am 29.10. fand im Rahmen eines Begegnungstages, zu dem alle Schwestern der Provinz eingeladen waren, der Amtswechsel statt. Umrahmt von musikalischen Beiträgen unserer beiden Mitarbeiterinnen Frau Nolte und Frau Lülfs ging es im ersten Teil der Feier um die Verabschiedung der bisherigen Provinzleitung und im zweiten um die Einführung der neuen Leitung.

„Wer kommt unter welchen Hut?“

Generaloberin Sr. Maria del Rosario Castro dankte Sr. Angelika Blochwitz für ihren Dienst an der Gemeinschaft während zweier Amtszeiten und den Assistentinnen Sr. Renate Rautenbach und Sr. Cäcilia Struck für ihre vielfältigen Hilfen. Sr. Angelika gab einen Überblick über die wichtigsten Ereignisse und Entscheidungen der vergangenen acht Jahre und dankte ihren Assistentinnen für ihre Mitverantwortung, ihre zuverlässige und ideenreiche Mitarbeit.

Sr. Maria del Rosario übergab dann die Provinzleitung an Sr. Renate und ihren Rat, sprach allen den Dank für ihre Bereitschaft aus, in der gegenwärtigen Zeit ihre nicht leichte Verantwortung zu übernehmen und wünschte ihnen gute Zusammenarbeit und ständige Wegweisung durch den Hl. Geist.

Sr. Renate verglich in ihren Worten die Erfahrungen auf ihren Wanderwegen mit dem, was sie in ihrer neuen Aufgabe erwartet: Geplantes, Überraschendes, Herausforderndes, Begegnung und Begleitung, gemeinsames Unterwegssein als Pilgerinnen der Hoffnung.

Danach ergänzte Sr. Ines Schmiegel im Namen aller Mitschwestern ihre Dankesworte mit einer kreativen Geste, indem sie unter dem Motto „Wer kommt unter welchen Hut?“ jeder der verabschiedeten und neu ernannten Schwestern einen zu ihrer jeweiligen Aufgabe passenden Hut überreichte.

Mit einigen gemeinsamen Lied klang die nachmittägliche Feier in fröhlicher Atmosphäre aus.

Den liturgischen Abschluss bildete eine von Orgelmusik begleitete feierliche Vesper zum Heiligen Geist, bei der Generalvikar Thomas Dornseifer einen besonderen Segen über die Schwestern der neuen Provinzleitung sprach.

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