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Afrikatag 2026 Anfang Januar

Der Kollektentermin im Erzbistum Paderborn ist am Dienstag, 6. Januar 2026

Der Kollektentermin im Erzbistum Paderborn ist am Dienstag, 6. Januar 2026
2025 spendete das Erzbistum Paderborn für die Kollekte zum Afrikatag: 58.000 Euro
2025 wurden deutschlandweit für die Kollekte zum Afrikatag gespendet: 791.000 Euro

In Zeiten des Rückzugs staatlicher Hilfen: Gundula Gause ruft zur Unterstützung des Afriktages 2026 auf

missio Aachen organisiert die älteste globale katholische Solidaritätsinitiative – 2025: 791.000 Euro für Ausbildung von Ordensfrauen

Aachen (27. Dezember 2025). Die Journalistin und Schirmherrin Gundula Gause ruft zur Unterstützung des Afrikatages 2026 am Jahresbeginn auf, den das katholische Hilfswerk missio Aachen organisiert. „Diese Aktion stärkt die Ausbildung von Ordensfrauen. Sie sind das Rückgrat der sozialen Arbeit in vielen afrikanischen Ländern. Wo andere aufgeben, spenden sie Hoffnung. Das habe ich selbst bei Reisen zu missio-Projektpartnern in Afrika erlebt“, sagt Gundula Gause und erklärt: „In einer Zeit, die vom Rückzug staatlicher Hilfen geprägt ist, ist die christliche Zivilhilfe umso wichtiger“. Im Jahr 2025 spendeten katholische Gläubige in Deutschland für den Afrikatag rund 790.000 Euro.

Wie dringend diese Hilfe ist, zeigt der Afrikatag 2026 am Beispiel der katholischen Ordensfrauen „Sacred Heart Sisters“ in Juba, Südsudan. Millionen Menschen sind dort auf der Flucht. Auch die Schwestern haben ihr Zuhause verloren und leben nun in einem baufälligen Konvent. Sie schlafen in Abstellkammern, kochen in einem alten Schuppen und teilen die Not der Menschen um sie herum. Trotz der schwierigen Umstände begleiten sie die Familien. Ihr Einsatz steht stellvertretend für viele Ordensgemeinschaften in Afrika.

„Diese Schwestern leisten Übermenschliches. Sie tragen Bildung, medizinische Hilfe und Trost in Regionen, die von Krieg und Vertreibung gezeichnet sind. Sie stärken und befähigen andere Frauen, ihr Schicksal in die eigenen Hände zu nehmen. Das ist mir ein besonderes Anliegen. Der Glaube dieser Schwestern, ihre Tatkraft, ihre Ausdauer und ihr Mut beeindrucken mich zutiefst“, sagt Gundula Gause.

„Wenn wir die Ausbildung von Ordensfrauen in Afrika unterstützen, investieren wir direkt in Frieden, Versöhnung, Gleichberechtigung der Frauen und Zukunft für viele Menschen“, ist Gundula Gause überzeugt.

Die Afrikatags-Kollekte ist die älteste gesamtkirchliche Solidaritätsinitiative der Welt. Ursprünglich wurde sie 1891 ins Leben gerufen, um Spenden für den Kampf gegen die Sklaverei zu sammeln und die Arbeit der Missionare zu unterstützen. Heute stärkt sie die Eigenständigkeit der Kirche in Afrika – besonders durch die Ausbildung einheimischer Ordensfrauen.

Mehr Infos unter www.missio.de/Afrikatag

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