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© Heiko Appelbaum / Erzbistum Paderborn
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Achim Hoppe ist neuer Domvikar in Paderborn

Dompropst Monsignore Joachim Göbel führt Pastor Achim Hoppe als Domvikar ein / Rückkehrer aus Osnabrück als besonderer Gast bei der Einführungsfeier

Einen Tag, nachdem in der Paderborner Innenstadt unweit des Hohen Domes die Karnevalsparade die Menschen in ihren Bann zog, gab es im zentralen Gotteshaus des Erzbistums einen weiteren Grund zum Feiern: Pastor Achim Hoppe wurde als neuer Domvikar eingeführt. Dompropst Monsignore Joachim Göbel führte den Seelsorger in seine neue Aufgabe ein.

Zu Beginn begrüßte Dompropst Monsignore Joachim Göbel einen besonderen Gast: Bischof Dr. Franz-Josef Bode, ehemaliger Weihbischof in Paderborn und emeritierter Bischof von Osnabrück, nahm einen Tag vor seinem 75. Geburtstag und nach seiner Rückkehr an die Pader zum ersten Mal am Kapitelsamt teil. Seit 1997 ist Bischof Dr. Franz-Josef Bode Ehrendomherr am Hohen Dom zu Paderborn.

© Heiko Appelbaum / Erzbistum Paderborn

Einzug durch das Paradiesportal

Im Mittelpunkt stand am Sonntag, 15. Februar 2026, aber Achim Hoppe. In Paderborn ist er als Priester sowie Studiendirektor im Ersatzschuldienst bekannt und wirkt als Schulseelsorger an der Michaelsschule. Als neuer Domvikar folgt Achim Hoppe auf Domdechant Dr. Gregor Tuszynski, dem im Oktober 2025 gemeinsam mit Weihbischof Josef Holtkotte jeweils das Amt eines residierenden Domkapitulars übertragen wurde.

Die Einführungszeremonie folgt bestimmten Regeln. Zunächst traf sich Achim Hoppe mit den residierenden und nichtresidierenden Domkapitularen, den Emeriti sowie den Domvikaren vor dem Paradiesportal des Hohen Doms. Der Einzug führte die Gruppe unter den Augen der Gottesdienst-Feiernden – darunter waren Gäste aus der Stadtgesellschaft ebenso wir Freunde und Verwandte des neuen Domvikars – in den Altarraum der Bischofskirche. Hier legte Achim Hoppe vor den versammelten Mitgliedern des Metropolitankapitels das Glaubensbekenntnis und sein Versprechen ab.

Aufsetzen des Biretts als zentrales Symbol

Symbol der eigentlichen Amtseinführung war das folgende Aufsetzen des Biretts durch Dompropst Monsignore Joachim Göbel und die damit verbundene Übernahme der Stelle eines Vikars an der Metropolitankirche zu Paderborn. Der nächste Gang führte den neuen Domvikar zu seinem Platz im Chorgestühl. Hier setzte er sich für einen Moment und bedeckte sein Haupt mit einem Birett. Der Dompropst sprach in an: „Hier ist dein Platz im Chorgestühl, hier sollst du zum Vater des Erbarmens beten und den dreifaltigen Gott in Hymnen und Liedern loben, wenn wir in diesem Gotteshaus unserer Verpflichtung zum Gottesdienst nachkommen.“

In den Altarraum zurückgekehrt tauschte der Eingeführte mit allen Dignitäten, Domkapitularen und Domvikaren den Friedensgruß aus. Diese nahmen anschließend ihren Platz im Chorgestühl ein.

Danach zog Achim Hoppe zusammen mit der liturgischen Assistenz in den Hochchor und legt dort die liturgischen Gewänder für die Messfeier an. In den Altarraum zurückgekehrt feierte er die heilige Messe.

Während der gesamten Feier sorgte die von draußen scheinende Wintersonne für eine dem Anlass angemessene strahlende Atmosphäre im Dom.

„Gottes Ja bleibt.“

Die erste Predigt von Achim Hoppe im neuen Amt verdiente große Aufmerksamkeit. Dabei ließ er Erfahrungen aus seiner beruflichen Praxis einfließen: „Als Schulseelsorger weiß ich, dass klare Worte Vertrauen schaffen. Verlässlichkeit ermöglicht uns Freiheit und das zählt auch in unser aller Alltag.“ Der neue Domvikar blickte zurück auf den damaligen Paderborner Bischof Dr. Konrad Martin, der im Rahmen des Kulturkampfes 1874 verhaftet und verbannt wurde. Heute gilt er als „Bekennerbischof“, der seinerzeit für seinen Glauben einstand. Domvikar Achim Hoppe zog eine Parallel zum heutigen priesterlichen Wirken: „Wir müssen uns immer wieder bewusst entscheiden – auch für das Christsein.“ Ehrlichkeit, Transparenz und Vertrauenswürdigkeit seien derzeit wichtiger denn je. Ein Ja zu Gott bedeute, Orientierung zu finden und Hoffnung zu gewinnen. Die zentrale Botschaft laute: „Gottes Ja bleibt.“

Versprechen

„Ich, Achim Hoppe, verspreche und gelobe, dass ich die rechtmäßigen Statuten und Gewohnheiten dieser Kirche und des Paderborner Metropolitankapitels, soweit sie mein Amt betreffen, treu bewahren werde.

Den Nutzen und das Ansehen der Domkirche und des Metropolitankapitels will ich mit all meinen Kräften verteidigen, hüten und fördern.

Ich verspreche, das mir übertragene Amt mit Gottes Hilfe treu zu erfüllen und in allem Gottes Ehre und das Wachstum der heiligen Kirche zu suchen. Das alles verspreche und gelobe ich heute, so wahr mir Gott helfe und dieses sein heiliges Evangelium.“

Text: Heiko Appelbaum / Erzbistum Paderborn

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