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© Schützenbruderschaft Störmede
© Schützenbruderschaft Störmede

Leben nach dem Zeugnis des heiligen Pankratius

1200-jähriges Dorfjubiläum: St. Pankratius Gemeinde in Störmede feiert Patronatsfest und begeht Sakramentsprozession

Anlässlich des 1200-jährigen Dorfjubiläums besuchte der ehemalige Paderborner Erzbischof Hans-Josef Becker die St. Pankratius Gemeinde in Störmede und hielt in der österlich geschmückten Pfarrkirche ein festliches Pontifikalamt.

In seiner Begrüßung erinnerte Thomas Zwingmann, Pastor der Gemeinde, daran, dass der heilige Pankratius gemeinhin zu den Eisheiligen zählt, was man in diesem Jahr am Kälteeinbruch der vorangehenden Tage auch hautnah erleben konnte. Umso erfreulicher sei es aber, dass dies der Festfreude an diesem Sonntag ganz offensichtlich keinen Abbruch tun konnte.

Glaube als lebendiges Zeugnis

Das Lebenszeugnis des heiligen Pankratius, der nicht nur Namensgeber der Kirchengemeinde, der Schützenbruderschaft und der Grundschule in Störmede ist, habe auch den Menschen unserer Zeit einiges zu sagen: „Die Christen der ersten Jahrhunderte rechneten mit dem Ernstfall. Bei allem Pluralismus der Meinungen, die nebeneinanderstehen, bei aller notwendigen Toleranz, unser Glaube darf keine folgenlose Privatangelegenheit sein. Er wird sich nicht immer harmonisch einfügen und an die Erwartungen unserer Umwelt anpassen. Wir müssen die richtige Frequenz finden, den richtigen Zugang, den richtigen Ton, aber die Überzeugung ist immer die gleiche.“

Mit Blick auf die verschiedenen Generationen, die zum Gottesdienst versammelt waren, schloss der Emeritus seine Predigt mit dem Wunsch: „Einübung ins Zeugnisgeben geschieht wohl überall dort, wo wir Leid nicht stumpfsinnig aushalten, sondern wo ich als Christ in der Wahrheit Zeugnis geben von der Güte und Liebe unseres Herrn, zu dem sich bis heute hier in Störmede – wenn auch weniger – so doch immer noch nennenswert und gut Menschen bekennen. Und ich wünsche den jüngsten hier vor mir und auch den nicht mehr ganz so jungen von Herzen eine Erfahrung, die wirklich glücklich macht und zufrieden. Und das ist unser Glaube, den wir bekennen müssen.“

Sakramentsprozession und Segen

Im Anschluss an das Pontifikalamt, das von Markus Struwe an der Orgel begleitet wurde, schloss sich die traditionelle Sakramentsprozession zum Heiligenhäuschen am Heimathaus an, wo Pastor Thomas Zwingmann den Segen nach altem Brauch in lateinischer Sprache in alle vier Himmelsrichtungen spendete. Entlang des Friedhofs ging es dann zurück zur Pfarrkirche, in der Erzbischof em. Hans-Josef Becker das „Te Deum“ anstimmte und die kirchliche Feier mit dem sakramentalen Segen beendete.

Für den gemütlichen Teil waren Jung und Alt danach zu einem musikalischen Frühschoppen, der vom Musikzug begleitet wurde, und zur Begegnung mit dem Bischof in den Störmeder Klosterhof eingeladen. Oberst Hubertus Sprink von der St. Pankratius Schützenbruderschaft erinnerte in seinen Dankesworten anekdotenreich an den letzten Besuch des damals noch amtierenden Erzbischofs beim Jubiläumsschützenfest im Jahr 2019 und überreichte als Zeichen der Verbundenheit eine Flasche „Störmeder Herzblut“.
Nach diesem gelungenen Auftakt werfen nun die weiteren Höhepunkte im Störmeder Jubiläumsjahr bereits ihre Schatten voraus. Zum traditionellen Lobetag am 5. Juli 2026 hat in diesem Jahr bereits der Erzbischof von München und Freising, Kardinal Reinhard Marx, seine Teilnahme zugesagt und am 12. und 13. September 2026 wird dann im gesamten historischen Ortskern zwischen Heimathaus und Rittergut ein großes Festwochenende gefeiert werden.

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