Glaube als lebendiges Zeugnis
Das Lebenszeugnis des heiligen Pankratius, der nicht nur Namensgeber der Kirchengemeinde, der Schützenbruderschaft und der Grundschule in Störmede ist, habe auch den Menschen unserer Zeit einiges zu sagen: „Die Christen der ersten Jahrhunderte rechneten mit dem Ernstfall. Bei allem Pluralismus der Meinungen, die nebeneinanderstehen, bei aller notwendigen Toleranz, unser Glaube darf keine folgenlose Privatangelegenheit sein. Er wird sich nicht immer harmonisch einfügen und an die Erwartungen unserer Umwelt anpassen. Wir müssen die richtige Frequenz finden, den richtigen Zugang, den richtigen Ton, aber die Überzeugung ist immer die gleiche.“
Mit Blick auf die verschiedenen Generationen, die zum Gottesdienst versammelt waren, schloss der Emeritus seine Predigt mit dem Wunsch: „Einübung ins Zeugnisgeben geschieht wohl überall dort, wo wir Leid nicht stumpfsinnig aushalten, sondern wo ich als Christ in der Wahrheit Zeugnis geben von der Güte und Liebe unseres Herrn, zu dem sich bis heute hier in Störmede – wenn auch weniger – so doch immer noch nennenswert und gut Menschen bekennen. Und ich wünsche den jüngsten hier vor mir und auch den nicht mehr ganz so jungen von Herzen eine Erfahrung, die wirklich glücklich macht und zufrieden. Und das ist unser Glaube, den wir bekennen müssen.“