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Lourdeswallfahrt der Malteser im Erzbistum Paderborn

240 Pilgerinnen und Pilger erleben Tage des Glaubens, der Gemeinschaft und der Hoffnung

Unter der Verantwortung der Malteser im Erzbistum Paderborn und unter Mitwirkung von Mitgliedern des Malteserordens fand vom 11. bis 18. Mai 2026 die diözesane Wallfahrt nach Lourdes statt. Seit 2009 organisieren und begleiten die Malteser die traditionsreiche Pilgerfahrt in den südfranzösischen Marienwallfahrtsort.

240 Pilgerinnen und Pilger aus dem Erzbistum Paderborn und darüber hinaus machten sich auf den Weg nach Lourdes, wo der heiligen Bernadette Soubirous im Jahr 1858 in der Grotte von Massabielle die Gottesmutter erschienen sein soll. Jahr für Jahr besuchen mehrere Millionen Menschen diesen besonderen Ort des Gebets, der Hoffnung und der inneren Stärkung.

Unter den Teilnehmenden befanden sich auch 25 schwerkranke Menschen und Pilgerinnen und Pilger mit Behinderung. Sie wurden während der gesamten Wallfahrt intensiv von Helferinnen und Helfern sowie Mitgliedern des Malteserordens begleitet und unterstützt.

Geistlicher Auftakt und Leitwort

Zum Auftakt der Wallfahrt feierten die Pilgerinnen und Pilger gemeinsam mit Weihbischof Matthias König ein feierliches Hochamt in der Rosenkranzbasilika. Musikalisch wurde der Gottesdienst von Walter Müller und weiteren Musikerinnen und Musikern eindrucksvoll gestaltet. Die Predigt hielt Malteserseelsorger Prof. Dr. Peter Schallenberg, der die Teilnehmenden auf die kommenden Tage einstimmte.

Am folgenden Tag stand das diesjährige Leitwort der Wallfahrt im Mittelpunkt: „Sei gegrüßt, du Begnadete! Der Herr ist mit dir!“ (Lk 1,28). In einer geistlichen Betrachtung erinnerte Weihbischof König daran, dass Gott jedem Menschen mit Würde, Respekt und Liebe begegnet.

„Lourdes ist ein Ort, an dem Menschen erfahren können: Gott sieht mich, kennt meine Sorgen und schenkt Hoffnung. Gerade in der Begegnung mit kranken und behinderten Menschen wird spürbar, wie tragfähig Glaube und Gemeinschaft sein können“

Weihbischof Matthias König

Gebet, Begegnung und Gemeinschaft

Zu den festen Elementen der Wallfahrt gehörten die eucharistische Anbetung in der unterirdischen Basilika St. Pius X., die tägliche Begegnung an der Grotte von Massabielle sowie die eindrucksvolle abendliche Lichterprozession mit Tausenden Kerzen. Ein besonderer Höhepunkt war am Hochfest Christi Himmelfahrt die internationale Messfeier mit mehr als 10.000 Mitfeiernden aus aller Welt.

Besonders bewegend waren für viele Pilgerinnen und Pilger die Begegnungen mit den kranken und behinderten Menschen. In den für Lourdes typischen Krankenkutschen wurden sie von zahlreichen Freiwilligen zu Gottesdiensten und zur Grotte begleitet. Viele empfingen am vorletzten Tag das Sakrament der Krankensalbung und erlebten dies als stärkenden und tröstlichen Moment. Ein Segnungsgottesdienst in der oberen Basilika bildete für viele einen emotionalen Abschluss der gemeinsamen Tage.

Internationale Begegnungen und Rückkehr

Neben dem geistlichen Programm bot die Wallfahrt auch Gelegenheit zu internationalen Begegnungen. Weihbischof König traf unter anderem den Primas von Irland, Erzbischof Eamon Martin von Armagh, Weihbischof Michael Router, den Bischof von Wrexham in Wales, Peter Brignall, sowie weitere Bischöfe aus Spanien und Frankreich zum Austausch.

Die internationale Atmosphäre prägt den Wallfahrtsort Lourdes bis heute in besonderer Weise. Unterstützt wurde die Paderborner Pilgergruppe dabei auch vom deutschen Pilgerseelsorger Pfarrer Klaus Holzamer, der zahlreiche Gottesdienste begleitete und organisatorisch unterstützte.

Eine besondere Freude war zudem die gemeinsame Eucharistiefeier mit Pilgergruppen aus den Bistümern Mainz, Limburg und Fulda in der Kirche St. Bernadette. Weihbischof Dr. Thomas Löhr aus Limburg hielt dabei die Predigt.

Dankbar und erfüllt kehrte die Pilgergruppe am Ende der Wallfahrt mit vielen bewegenden Eindrücken nach Deutschland zurück.

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