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© Heiko Appelbaum / Erzbistum Paderborn
© Heiko Appelbaum / Erzbistum Paderborn

„Familientreffen“ im Dom im Zeichen des Friedens und der Einheit

Erzbischof Dr. Udo Markus Bentz feiert Festhochamt mit Päpstlicher Familie und Verband der Wissenschaftlichen Katholischen Studentenvereine Unitas e.V.

Gleich zwei besondere Anlässe konnten am Sonntag, 10.  Mai 2026, in einem Festhochamt im Hohen Dom gefeiert werden, das der Paderborner Erzbischof Dr. Udo Markus Bentz zelebrierte: der Jahrestag der Amtseinführung von Papst Leo XIV. und der Abschluss der Generalversammlung des Verbandes der Wissenschaftlichen Katholischen Studentenvereine Unitas e.V. Neben den Mitgliedern der Päpstlichen Familie aus dem Erzbistum Paderborn nahmen zahlreiche Unitas-Abordnungen am feierlichen Gottesdienst teil. Die Mitglieder der Päpstlichen Familie trafen sich anschließend zum traditionellen Austausch mit Erzbischof Dr. Bentz im Konrad-Martin-Haus.

Sowohl im festlichen Gottesdienst als auch beim Empfang im Konrad-Martin-Haus warf Erzbischof Dr. Udo Markus Bentz kritische Blicke auf die Weltpolitik. Aber auch Hoffnung spiegelte er in seiner Predigt und in seinem Grußwort beim Treffen mit der Päpstlichen Familie.

Einheit aus der Mitte heraus

Den roten Faden bildete das nunmehr ein Jahr währende Wirken von Papst Leo XIV. „Unser Papst ist ein wahrer Brückenbauer. Gleichwohl agiert er behutsam tastend und mit Sinn für den nächsten Schritt – und das mit ruhiger Hand und stetiger Verbindlichkeit, wobei der Frieden sein zentrales Anliegen ist“, formulierte der Paderborner Erzbischof in seiner Predigt. Papst Leo knüpfe damit an den eingeschlagenen Weg seines Vorgängers Franziskus an, setze aber eigene Akzente. Für beide Päpste sei Kirche synodal. Aktuell gelte es, die Kirche zusammenzuhalten. „Das Zusammen ist eine große Chance für die Zukunft der Weltkirche“, sagte Erzbischof Dr. Bentz. Er bezog sich dabei auch auf die anwesenden Unitas-Mitglieder: „Unitas bedeutet Einheit. Das ist für Papst Leo ein zentraler Begriff. Einheit aus der Mitte heraus – das zu erreichen, ist für uns Herausforderung und Chance gleichermaßen.“

Der Paderborner Erzbischof freute sich sichtlich, dass der Verband der Wissenschaftlichen Katholischen Studentenvereine als Ort für seine Generalversammlung Paderborn auserkoren hatte: „Nehmen Sie gute Eindrücke mit in Ihre Heimat und behalten Sie unsere Stadt in angenehmer Erinnerung.“

Brückenbauer mit Feingefühl

Beim anschließenden Empfang mit den Mitgliedern der Päpstlichen Familie stellte Erzbischof Dr. Udo Markus Bentz dann noch einmal politische Bezüge her und knüpfte damit an seine Predigt an: „Unser Papst Leo ist das Gegenstück der Selbstinszenierung des US-amerikanischen Präsidenten Trump. Unseren Papst zeichnet ein wunderbares Feingefühl im Gespräch mit den Menschen und auch bei der Bewertung der weltpolitischen Lage aus. Als Pontifex ist er Brückenbauer mit einem Gespür dafür, was es jetzt braucht: Hoffnung und Frieden.“

Auch in Deutschland fehle den Menschen Orientierung, so der Paderborner Erzbischof weiter. Die zentrale Frage sei: Wo ist in Deutschland die Spur der Mitte? Eine mögliche Antwort laute: Die Kirche muss immer zur Mitte führen. An die Mitglieder der Päpstlichen Familie appellierte Erzbischof Dr. Udo Markus Bentz schließlich: „Lassen Sie uns bei manchen Fragen gelassener bleiben und zielorientiert unseren Weg gemeinsam gehen.“

Text und Fotos: Heiko Appelbaum

Hintergrund: Päpstliche Familie

Zur Päpstlichen Familie zählen Menschen, die vom Papst einen Ehrentitel bekommen haben oder denen er einen Päpstlichen Orden verliehen hat, sowie die Ritter und Damen vom Heiligen Grab zu Jerusalem und des Malteserordens.

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