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Gelebter Glaube verändert die Welt

Weihbischof Matthias König über einen Auferstehungsglauben, der Mut zum Leben macht

„Der Blick auf die Anfänge des Auferstehungsglaubens zeigt, dass eine kleine, entschiedene Schar von Gefolgsleuten Jesu die Welt verändert hat. Sie wussten ihren Herrn lebendig in ihrer Mitte.“ Das schreibt Weihbischof Matthias König kurz vor dem Osterfest in einem Beitrag für das Mitarbeitendenportal des Erzbistums Paderborn – und sieht die Kraft des gelebten Glaubens auch heute noch wirken.

In vielen Ländern der Welt seien katholische Christinnen und Christen eine Minderheit. „Aber sie sind wirksam. Ihr Glaube entfaltet eine Kraft, die die Gesellschaft prägt und verändert“, macht Weihbischof König in seinem Beitrag deutlich. Im Erzbistum Paderborn ist der Paderborner Weihbischof als Bischofsvikar auch für die Aufgaben der Weltkirche und Weltmission zuständig.

Unbändige Kraft wächst aus dem Kleinen

Bei einer Reise nach Äthiopien zu Beginn dieses Jahres habe er die Kraft des Glaubens erlebt, die eine Gesellschaft prägen kann, berichtet Weihbischof König. In Äthiopien, dem Land mit der zweitgrößten Bevölkerungszahl Afrikas, machen Katholikinnen und Katholiken nur rund 1 Prozent der Bevölkerung aus. „Aber durch ihre Bildungseinrichtungen, durch gute Schulen und Universitäten, sowie durch ein ausgebautes Gesundheitssystem, durchdringen katholische Christinnen und Christen die Gesellschaft.“

Die Kraft für Ihr Engagement schöpfen die Katholikinnen und Katholiken dort aus ihrem tiefen Glauben und der Feier der Heiligen Messe, beschreibt der Paderborner Weihbischof. Er sei „tief berührt von der Innigkeit, die aus den Gesichtern der meist jungen Leute sprach. Die Gesänge, die innere Beteiligung waren ergreifend. Hier war spürbar, dass aus dem Kleinen und Verborgenen der Eucharistie eine unbändige Kraft erwächst. Dieser gelebte Glaube zieht Kreise. Er verändert die Gesellschaft, er macht Mut zum Leben.“ Dies zeige ihm kurz vor dem Osterfest, dass die Auferstehung Jesu auch heute noch Menschen berühre, „die dadurch Kraft und Mut fassen, die Welt zu verändern – zunächst im Kleinen“, fasst Weihbischof Matthias König zusammen.

 

Ein Beitrag von:
Redakteurin Team Presse

Maria Aßhauer

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