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© Hans Blossey / luftbild-blossey.de
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Faszinierende Klangkombination von Klarinette und Fagott

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe Theologie trifft Kultur lädt die Theologische Fakultät Paderborn herzlich zum dritten Semestereröffnungskonzert im Audimax am 13. April 2026 um 19.30 Uhr ein.

Die Besucherinnen und Besucher erwartet die faszinierende Klangkombination von Klarinette und Fagott, dargeboten von den talentierten jungen Künstlerinnen Charlotte Strauch und Johanna Mayr. Die Veranstaltung wird vom Verein der Freunde und Förderer der Fakultät gefördert. Der Eintritt ist frei.

Das Duo, bekannt unter dem NamenStrauchmayr, präsentiert ein abwechslungsreiches Repertoire mit Werken von Meistern wie Beethoven, Poulenc, Hildegard von Bingen und Mozart.

Über das Duo Strauchmayr

Charlotte Strauch (Klarinette) und Johanna Mayr (Fagott) trafen sich während ihres Studiums an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien. Ihr musikalisches Schaffen wird maßgeblich von ihren Lehrern Petra Stump-Linshalm und Heinz-Peter Linshalm im Kammermusikunterricht geprägt. Die Kombination von Bassklarinette und Fagott mit verschiedenen Erweiterungen, einschließlich der Es-Klarinette und des Kontrafagottes, ermöglicht ihnen, ein dynamisches und vielfältiges Klangspektrum zu erkunden.

Johanna Mayr studiert nach ihrem Abschluss mit Auszeichnung im Konzertfach Fagott an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien (2024) Instrumentalpädagogik Fagott an der Anton Bruckner Privatuniversität Linz. Sie ist Teil der Internationalen Ensemble Modern Akademie 2025/26 in Frankfurt und absolviert eine rege Konzerttätigkeit mit renommierten Orchestern wie den Wiener Symphonikern und dem Klangforum Wien.

Charlotte Strauch absolviert ein Studium der Klarinette an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien sowie Masterstudiengänge in Elementarer Musik- und Tanzpädagogik sowie Improvisation in Leipzig. Sie ist u.a. Mitglied des Vienna Soundpainting Collective und anderer Ensembles und Preisträgerin des 9. Europäischen Kammermusikwettbewerbs Karlsruhe (2023).

Veranstaltungsformat Semesterauftaktkonzert

Während Gottesdienste in Kirchen und großen Kathedralen vielerorts immer weniger besucht werden, erleben Konzerte in modernen, architektonisch beeindruckenden Konzertsälen in Deutschland und Europa eine nie dagewesene Popularität. Dies wirft die Frage auf, ob zwischen diesen Entwicklungen ein Zusammenhang besteht – insbesondere im Hinblick auf die Funktion und Bedeutung von Musik. Was viele Menschen noch vor Jahrzehnten in Kirchen erfahren haben, scheinen sie heute zunehmend in Konzertsälen zu erleben: Momente der Begegnung mit dem Unaussprechlichen, mit dem „ganz Anderen“ – oder aus der Perspektive des (christlichen) Glaubens betrachtet: mit Gott. Anstatt nur zu fragen, was dem kirchlichen Gottesdienst im Vergleich zu Konzerten fehlt, könnte es daher lohnender sein, zu untersuchen, was die Menschen des 21. Jahrhunderts an Konzerten so fasziniert. Diese Erkenntnisse könnten Impulse für die Gestaltung der kirchlichen Liturgie liefern. Vor diesem Hintergrund wurde an der Theologischen Fakultät Paderborn das Format des Semesterauftaktkonzerts ins Leben gerufen. Es soll die Frage beleuchten, inwiefern auch Konzerte spirituelle Erlebnisse ermöglichen und ob sie als Begegnungsorte zwischen Gott und Mensch verstanden werden können. Zudem stellt sich die Frage, welche Impulse sich daraus für die Zukunft der kirchlichen Liturgie ergeben.

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