Laden...

logocontainer-upper
logocontainer-lower
© Africanstar / Shutterstock.com
© Africanstar / Shutterstock.com

Ein starkes Zeichen seit der Antike

Symbole des Friedens: Die Parlamentärflagge

Symbole des Friedens: Die Parlamentärflagge

Ein Betttuch, ein Kopfkissenbezug, zur Not ein Unterhemd: Die weiße Flagge kann viele „Formen annehmen“. Sie zu hissen, heißt nicht unbedingt gleich Frieden, aber zumindest Waffenstillstand. Die komplett weiße Flagge ist ein Schutzzeichen des Völkerkriegsrechts, genauer gesagt der Haager Landkriegsordnung.

Das Schwenken der weißen Flagge bedeutet die Bereitschaft einer Kriegspartei, Friedensgespräche führen zu wollen oder zu kapitulieren. Wer als Unterhändler oder Parlamentär die weiße Flagge trägt, darf nicht verletzt, gefangengenommen oder gar getötet werden. Die weiße Flagge wird selbst in asymmetrischen Kriegen (also mit deutlich ungleichen Gegnern) weitestgehend respektiert. Und das schon seit Ewigkeiten: Die weiße Parlamentärflagge ist bereits seit der Antike bekannt und wurde auch schon im alten China in der heutigen Bedeutung verwendet.

Kuriosum: Weiße Fahnen in Österreich

Etwas anders verhält es sich jedoch in unserem Nachbarland: Wird in Österreich an einem Gymnasium die weiße Flagge gehisst, bedeutet dies nicht Kapitulation. Vielmehr wird ein besonders freudiges Ereignis gefeiert. Es bedeutet, dass alle Schülerinnen und Schüler des Abschlussjahrgangs die Matura-Prüfungen bestanden haben. Die weiße Fahne zeigt also: Die Schule ist makellos.

Weitere Einträge

© Besim Mazhiqi / Erzbistum Paderborn

Unser Glaube Als Christen sind wir Christusträger, lebendige Monstranzen

Das Allerheiligste so nah und so sichtbar: Die Monstranz in St. Johannes in Sundern zieht die Menschen zu Anbetung und Andacht in die Kirche
© Ralf Litera / Erzbistum Paderborn

Unser Glaube Küster sein: Wer die Kirche aufschließt, öffnet mehr als nur Türen

Kaum einer ahnt, wie viel Arbeit hinter einem Gottesdienst steckt: Vorbereiten, organisieren, reparieren, improvisieren, begleiten – Markus Klein ist seit über 35 Jahren Küster in der Gemeinde und kümmert sich mit Herzblut darum, dass hier alles reibungslos läuft.
© Ground Picture / Shutterstock.com

Unser Glaube Auf eigenen Füßen stehen

Auf eigenen Füßen stehen: Das beginnt mit den ersten wackeligen Schritten eines Kindes – und hört nie ganz auf. Den eigenen Weg zu finden, braucht Mut zum Aufbruch und Vertrauen. Manchmal gehört auch Widerstand dazu.
Kontakt
| |
generalvikariat@erzbistum-paderborn.de
+49 (0)5251 125-0