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Pressemeldungen
28
Januar
2020
Paderborn

„In der Ökumene das tun, was möglich ist“

Liturgiewissenschaftler Professor Dr. Stefan Kopp im Interview mit Radio Vatican zu ökumenischen Initiativen der Päpste

Der Liturgiewissenschaftler Professor Dr. Stefan Kopp von der Theologischen Fakultät Paderborn hat Papst Franziskus für seine Nutzung der bestehenden Möglichkeiten zur Intensivierung der ökumenischen Zusammenarbeit gelobt. Dies sagte er im Interview mit Radio Vatikan, nachdem er zunächst die unterschiedlichen Einflüsse und Standpunkte der Päpste seit Papst Paul VI. erläutert hat.

Liturgiewissenschaftler Professor Dr. Stefan Kopp fordert größeren Einsatz für die Ökumene. Foto: Theologische Fakultät Paderborn

Professor Kopp erklärt, Papst Franziskus habe einen „ökumenischen Ansatz, dass neben Konsenserklärungen und dogmatischen Annäherungen auch Begegnungen wichtig sind: Begegnungen auf Augenhöhe mit gemeinsamen gottesdienstlichen Initiativen, die das ökumenische Ziel der Einheit des Christentums fördern können.“

Der Paderborner Liturgiewissenschaftlers sagt weiter: „Ich denke, Franziskus möchte die offenen theologischen Fragen im Gehen des Weges beantworten und legt seinen Schwerpunkt auf Begegnung und Klärung im Unterwegssein.“

Professor Kopp sieht weiteres Potenzial und fordert größeren Einsatz: „Wir tun eigentlich noch nicht alles, was wir längst könnten“. Der Liturgiewissenschaftler stellt sich gemeinsame Initiativen wie zum Beispiel die ökumenische Feier der Tagzeitenliturgie vor, wünscht sich außerdem sowohl auf theoretischer, als auch auf praktischer Ebene eine stärkere Annäherung der Konfessionen.

Johann-Adam-Möhler-Institut für Ökumenik

Genau diese Annäherung zu erreichen und die sichtbare Einheit der Kirche mit aufzubauen, hat sich das vom Erzbistum Paderborn getragene Johann-Adam-Möhler-Institut für Ökumenik zur Aufgabe gemacht. Dabei unterstützt die im Jahre 1957 gegründete Einrichtung in der Praxis die ökumenischen Bemühungen auf Ortsebene. Professor Kopp zählt zu dem Stab der rund 30 Theologinnen und Theologen aus dem In- und Ausland, welche dem wissenschaftlichen Beirat des Lehr- und Forschungsinstituts angehören.

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