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Pressemeldungen
14
Januar
2020
Paderborn

„Ergebnisse, die uns weiter in die Zukunft führen“

Im Gespräch: Mitglieder der Synodalversammlung aus dem Gebiet des Erzbistums Paderborn

Auf Einladung des Paderborner Erzbischofs Hans-Josef Becker haben sich heute in Paderborn Mitglieder der Synodalversammlung aus dem Gebiet des Erzbistums Paderborn getroffen. Die Zusammenkunft diente dem gemeinsamen Austausch, bevor vom 30. Januar bis 1. Februar die Synodalversammlung in Frankfurt am Main stattfindet, die den ersten Meilenstein des Synodalen Weges der katholischen Kirche in Deutschland markiert. Insgesamt 16 Frauen und Männern, darunter auch drei junge Erwachsene, sind als Mitglieder der Synodalversammlung aus dem Gebiet des Erzbistums Paderborn benannt.

Machen sich mit Zuversicht auf den Synodalen Weg: Erzbischof Hans-Josef Becker (r.) mit den Mitgliedern der Synodalversammlung aus dem Gebiet des Erzbistums Paderborn Foto: pdp/Maria Aßhauer

Zukunftsbild als Zeichen der Verbundenheit

„Ganz herzlich danke ich Ihnen für Ihre Bereitschaft, diesen Weg der katholischen Kirche in Deutschland mitzugehen. Ich bedanke mich außerdem für Ihr Engagement, sich für unseren Glauben und unsere Gemeinschaft einzusetzen“, unterstrich Erzbischof Becker deutlich zu Beginn des gemeinsamen Treffens in Paderborn. Als Zeichen der Verbundenheit überreichte der Paderborner Erzbischof allen das Kreuz des Zukunftsbildes für das Erzbistum Paderborn und sprach damit gleichzeitig die Einladung zum Diözesanen Forum im November dieses Jahres aus.

Wenn er die „Zeichen der Zeit“ richtig deute, gehe er davon aus, „dass der Synodale Weg kein leichter sein wird“, fuhr der Paderborner Erzbischof fort. Andererseits stoße er immer wieder auf „überdeutliche Hinweise“, dass die Herausforderungen dieser Zeit, „in der so vieles im Wandel begriffen ist“, „hoffnungsfroh“ angenommen werden könnten. „Ich bin sicher, mit Gottes Hilfe werden wir zu Ergebnissen kommen, die uns weiter in die Zukunft führen“, erklärte der Paderborner Oberhirte.

Mit offenen Herzen aufeinander hören

Manche Erwartungen an den Synodalen Weg der katholischen Kirche in Deutschland seien in seinen Augen möglicherweise zu hoch gegriffen, machte Erzbischof Becker deutlich. Es müsse über alles gesprochen werden können, doch seien bei aller gebotenen Offenheit in der Diskussion auch realistische Ausgangs- und Entscheidungsgrundlagen wichtig. Er wünsche allen Mitgliedern der Synodalversammlung aus dem Gebiet des Erzbistums Paderborn, „dass wir aufrichtig unsere Interessen vertreten, mit offenen Herzen aufeinander hören, in geschwisterlicher Verbundenheit um die richtigen Schritte ringen und wir dabei auch immer im Gebet verbunden bleiben. So können wir mutig angehen, was uns erwartet.“

In der Person ernst nehmen

Er halte es insbesondere auch für die Synodalvertreter aus dem Gebiet des Erzbistums Paderborn für wichtig, dass man sich auf dem Synodalen Weg trotz aller möglichen Interessensverschiedenheiten in der Sache und auch in der Person gegenseitig ernst nehme, betonte Erzbischof Becker: „Auch innerhalb unserer Kirche brauchen wir den Diskurs und den Willen zu Ergebnissen und Entscheidungen, aber nicht auf Biegen und Brechen, sondern nach der Faustregel des heiligen Augustinus: ‚Im Notwendigen die Einheit, im Möglichen die Freiheit und in allem die Liebe!‘“

Verschiedene Generationen als Gewinn

Er freue sich, wie breit und vielfältig die Weggemeinschaft in der Synodalversammlung aufgestellt sei, sagte Erzbischof Becker weiter. „Besonders freut mich die Berücksichtigung verschiedener Generationen. Ich halte es immer für gut, wenn ‚Jung und Alt‘ zusammenkommt. Das wird auch an dieser Stelle ein Gewinn sein, gerade wenn es um Fragen des Glaubens geht“, zeigte sich der Paderborner Erzbischof überzeugt.

Aus dem Gebiet des Erzbistums Paderborn gehören folgende Mitglieder der Synodalversammlung an:

  • Erzbischof Hans-Josef Becker sowie die Weihbischöfe Matthias König, Hubert Berenbrinker und Dr. Dominicus Meier OSB als Mitglieder der Deutschen Bischofskonferenz
  • Nadine Mersch, Jan Hilkenbach, Michaela Labudda und Kolping-Bundespräses Josef Holtkotte als durch das Zentralkomitee der deutschen Katholiken benannte Mitglieder (ZdK)
  • Pfarrer Ludger Hojenski (Dortmund) als Vertreter des Priesterrates des Erzbistums Paderborn
  • Marie-Simone Scholz (Gütersloh) für den Bundesverband der Gemeindereferentinnen und Gemeindereferenten
  • Finja Weber, Lukas Färber und Janosch Roggel – aus verschiedenen Jugendverbänden, vom ZdK besetzt als Mitglieder unter 30 Jahren
  • Dr. Katharina Westerhorstmann (Expertin) – Einzelbenannte der DBK
  • Professorin Dr. Agnes Wuckelt (Expertin, Katholische Frauengemeinschaft Deutschlands) und Professor Dr. Matthias Sellmann (Experte) – Einzelbenannte vom ZdK
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