logocontainer-upper
Erzbistum Paderborn
logocontainer-lower

Türchen für Klein und Groß

Kläppchen für Kläppchen bis Heiligabend - wer das Weihnachtsfest jetzt schon kaum noch erwarten kann, findet hier vielleicht den passenden Adventskalender, um die Wartezeit zu überbrücken
© Stefan Rotter / Shutterstock.com
Unser Glaube
16. November 2022
Paderborn

Türchen für Klein und Groß

Kläppchen für Kläppchen bis Heiligabend - wer das Weihnachtsfest jetzt schon kaum noch erwarten kann, findet hier vielleicht den passenden Adventskalender, um die Wartezeit zu überbrücken

Im ganzen Dezember bis zum Weihnachtsfest freuen sich Klein, aber auch Groß jeden Morgen darauf, ein weiteres Kläppchen am Adventskalender zu öffnen. Mal selbstgemacht, mal gekauft, mal mit Süßigkeiten und mal mit was ganz anderem gefüllt. Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt, doch wo kommt der Brauch überhaupt her?

Zurückverfolgen lässt sich die Tradition bis ins 19. Jahrhundert. Während man heute die 24 Tage des Dezembers bis Heiligabend zählt, wurde sich früher am kirchlichen Kalender orientiert. So konnte, wenn der erste Adventssonntag sehr früh war, bereits ab dem 27. November gezählt werden – manchmal aber auch erst ab dem 3. Dezember. Einige Kalender hörten auch nicht mit der Geburt Christi auf, sondern zählten weiter bis zu den Heiligen Drei Königen. Mit Hilfe des Kalenders sollte die Zeit bis zum Weihnachtsfest verkürzt und die Vorfreude gesteigert werden.

Von Strohhalmen bis Schokolade

Heute dominieren wohl die Schokoladen-Adventskalender, bei denen hinter jedem Türchen ein kleines Stück Schokolade auf das Kind oder den erwachsenen Menschen wartet. Früher war das anders: Eine Art Adventskalender bestand aus einer Reihe  einzelner Bilder. Diese wurden nach und nach an die Wand gehangen. Eine weitere Form der frühen Adventskalender bestand darin, 24 Kreidestriche an eine Tür oder Wand zu malen und die Kinder jeden Tag einen Strich wegwischen zu lassen. Ebenfalls beliebt war das Legen von Strohhalmen in die Krippe, bis diese zum Weihnachtsfest schön ausgefüllt für das Christuskind war.

Mit dem Aufkommen des Internets verbreiteten sich auch immer mehr Online-Adventskalender. Einen kleinen Einblick in die vielfältige Welt der Adventskalender – ob Online oder Analog – bekommen Sie in diesem Beitrag.

Achtung Advent!

YOUPAX – das junge Glaubensportal bringt auch in diesem Jahr wieder einen Adventsbegleiter heraus. Für jeden Tag im Advent gibt es ein Evangelium, ein Gebet und einen Impuls, aber auch für die Weihnachtstage und den Abschluss des Jahres hält der Begleiter kleine Texte für alle bereit.

Und für die, die nicht so viel lesen möchten, gibt es Achtung Advent! auch als Podcast:

Mehr von den Autorinnen und Autoren können Sie außerdem in den Adventsfolgen des PAXCAST, dem Podcast der YOUPAX-Redaktion, erfahren.

24 Gute Taten

Hinter jedem Türchen dieses besonderen Adventskalenders steckt ein Projekt, dass mit Ihren Spenden umgesetzt wird! Mit einer Spende ab 24 € können Sie ab Oktober auf der Homepage www.24-gute-taten.de Projekte für Gesundheit, Umwelt, Bildung und Versorgung an unterschiedlichen Orten der Welt unterstützen.

Pünktlich zur Adventszeit erhalten Sie dann einen Kalender und erfahren mit jedem Tag mehr darüber, was ihre Spende bewirkt.

Adventskalender des BDKJ und der Abt. Jugend / Junge Erwachsene im Erzbistum Paderborn

Mit der Adventsausgabe der information – dem Magazin der kirchlichen Jugendarbeit im Erzbistum Paderborn – wird es dieses Jahr unter dem Motto „Advent | Mit allen Sinnen“ einen Adventskalender geben.

24 Mitarbeitende in der Jugendarbeit und Jugendpastoral gestalteten jeweils eine Seite zu einem Tag mit einem Impuls, einer Geschichte, einem Erlebnis, dass zur Adventszeit passt und anderen kleinen Beiträgen, um die Vorfreude auf das Weihnachtsfest zu erhöhen.

Die information können Sie kostenlos unter presse@bdkj-paderborn.de abonnieren.

Wozu?Warten

Wozu warten wir eigentlich? Und worauf? Wie schwer fällt uns das Warten und warum ist das eigentlich so? Was hat es mit dieser merkwürdigen Zeit des Wartens – dem Advent – am Ende des Jahres auf sich? Was bedeutet das Warten im Advent eigentlich für mein Leben? Was ist Weihnachten für mich? Im Advent 2022 können Sie sich einmal diese Fragen ganz genau anschauen. Begleitet wird das mit digitalen, alltagstauglichen Impulsen der KJG Paderborn.

Jeden Sonntag erhalten Sie eine Mail mit kleinen Impulsen für jeden Tag in der Woche. Diese brauchen weder viel Zeit, noch Vorbereitung oder Vorerfahrung. Sie wollen ihnen einfach helfen, achtsam auf ihre Zeit zu schauen und Sie motivieren, sich einmal bewusst eine Pause in der sonst eher stressigen Vorweihnachtszeit zu nehmen.

Jeder Mensch für sich und doch gemeinsam: an den Sonntagen (27. November, 4. Dezember, 11. Dezember, 18. Dezember) gibt es digitale Treffen, um über die Woche zu sprechen. Aber auch, um sich gemeinsam auf den Advent einzustimmen.

Bei Interesse am Adventsprogramm reicht es, eine Mail an martin.schwentker@kjg-paderborn.de zu senden und schon ist man dabei! Weitere Informationen gibt es von Martin Schwentker nach der Anmeldung vor dem 1. Advent.

Der musikalische Adventskalender

Viele der ca. 42 hauptamtlichen Kirchenmusiker beteiligen sich: Orgel, Sologesang, Chor, Kinder- und Jugendchor sowie weitere Instrumente erklingen. Auf dem Programm stehen klassisch-adventliche Gesänge sowie Musik von Bach und Buxtehude, aber auch moderne Klänge von John Rutter bis hin zu Olivier Messiaen. Der Adventskalender kann ab dem 1.12.2022 über die Seite www.klangraum-kirche.de abgerufen werden.

Anbei werden die Orte aufgezählt, aus denen der musikalische Adventsgruß kommt: Bad Driburg, Büren, Dortmund, Erwitte, Hamm, Iserlohn, Meschede, Olpe, Rheda, Soest, Siegen, Unna, Warstein, Witten. Die beteiligten Kirchenmusikerinnen und Kirchenmusiker sind Jan Blahuta (Warstein), Ralf Borghoff (Erwitte), Simon Brüggeshemke (Bad Driburg), Franziska Classen (Unna), Harald Gokus (Rheda), Barbara Grundhoff (Meschede), Johannes Krutmann (Hamm), Helga Lange (Siegen), Tobias Leschke (Iserlohn), Stefan Madrzak (Soest), Michael Schultheis (Hagen), Jürgen Seufert (Olpe), Johannes Trümpler (Schwerte), Christian Vorbeck (Witten) und Stephan Wenzel (Büren).

Der Andere Advent

Das Team des Vereins Andere Zeiten e. V. erstellt seit nunmehr 28 Jahren den Adventskalender Der Andere Advent.

Im Adventskalender finden Sie Texte zum Weiterdenken, auf die sich mittlerweile mehr als eine halbe Million Menschen freut. Vom Vorabend des ersten Advent bis zum 6. Januar begleitet der Kalender Sie mit Texten und Bildern durch die besinnliche Zeit.

Neben dem Adventskalender für Erwachsene bietet der Verein auch eine Version für Kinder an. Speziell ausgelegt für Grundschulkinder bietet der Kalender jeden Tag etwas zum Schmökern und Raten, Basteln und Bewegen, Staunen und Lachen. Auch dieser Kalender begleitet ihre Kinder vom Vorabend des ersten Advent bis zum 6. Januar.

Rathaus-Adventskalender

Jeden Tag wird ein Fenster in der prächtigen Weserrenaissance-Fassade des historischen Rathauses in Paderborn geöffnet und gibt den Blick auf eines der 24 weihnachtlichen Motive frei, die von Kindern der Paderborner Grundschulen gemalt wurden.

 
| |
generalvikariat@erzbistum-paderborn.de
+49 (0)5251 125-0
Barrierefreiheit