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Erzbistum Paderborn
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Euch schickt der Himmel!

Im Jahr 2024 findet die größte Sozialaktion des BDKJ, die 72-Stunden-Aktion, statt. In 72 Stunden werden dabei in ganz Deutschland Projekte umgesetzt, die die „Welt ein Stückchen besser machen“.

Die Projekte greifen politische und gesellschaftliche Themen auf, sind lebensweltorientiert und geben dem Glauben „Hand und Fuß“.

An der vergangenen 72-Stundem-Aktion im Mai 2019 – der zweiten bundesweiten – haben über 160.000 Mitwirkende in 3.400 Gruppen teilgenommen! Und nicht nur überall in Deutschland, sondern auch in 45 internationale Gruppen. 2024 findet die dritte Bundesweite 72-Stunden-Aktion statt.

Bisher haben sich über 500 Gruppen für die diesjährige 72-Stunden-Aktion angemeldet. Anmeldungen sind weiterhin auf der Homepage der 72-Stunden-Aktion möglich.

Lokal aktiv, bundesweit wirksam

Christlicher Glaube, Selbstorganisation, Partizipation, Freiwilligkeit, Ehrenamtlichkeit und Demokratie sind die grundlegenden Prinzipien der katholischen Jugendverbandsarbeit. Sie werden für die Teilnehmenden während der Aktion erlebbar und für die Öffentlichkeit sichtbar. Die Gruppen sind vor Ort engagiert und gleichzeitig Teil einer bundesweiten Aktion. Diese Doppelfunktion ist ein charakteristisches Merkmal der Aktion und verbindet an den drei Tagen Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene in ganz Deutschland. Die Aktion wirkt innerkirchlich und gesellschaftlich als Zeichen einer aktiven Jugend, die die Herausforderungen und Probleme in ihrer Umgebung sieht und aktiv wird. Die Teilnehmenden setzen außerdem viele Zeichen des gelebten Glaubens im Einsatz für eine solidarische Welt. Die vielen Teilnehmenden zeigen, dass die Jugendverbände sozial engagiert sind und bundesweit leistungsfähig.

Verschiedene Projektvarianten möglich

Do it – Die Do-it-yourself-Variante:

Die Aktionsgruppe hat von der Idee über die Planung bis zur Durchführung ihrer Aktion alles selbst in der Hand. Der regionale Koordinierungskreis prüft lediglich, ob das Projekt den Kriterien zur Aktion (siehe unten) entspricht und gibt den Aktionsgruppen bei Bedarf Hilfestellung und Beratung. Die Mitgliedsverbände und Jugendorganisationen haben die Möglichkeit, ihren Gliederungen ein bestimmtes politisches, soziales, ökologisches und verbandsspezifisches Thema vorzuschlagen.

Get it – Die Überraschungsvariante:

Die Aktionsgruppe bekommt eine Aufgabe gestellt, die sie vorher nicht kennt. Der regionale Koordinierungskreis hat das Projekt zuvor entwickelt und die nötigen, vorbereitenden Kontakte hergestellt. Erst mit dem Startschuss zur Aktion teilt die Aktionspatin oder der Aktionspate der Gruppe ihr Projekt mit.

Kriterien für Projekte

Die Projekte sollen:

… einen direkten Bezug zur Umgebung haben oder international ausgerichtet sein:

Mit der 72-Stunden-Aktion wollen wir Missstände im direkten sozialen Umfeld beseitigen. Wir setzen also nur Projekte für andere um. Neben dem unmittelbaren lokalen Bezug ist es auch möglich, Projekte im Rahmen einer internationalen Partnerschaft durchzuführen.

… herausfordern:

Bei der 72-Stunden-Aktion lernen wir unsere Grenzen kennen, überwinden sie mit vereinten Kräften und machen das Unmögliche möglich. Dadurch werden alle Teilnehmenden motiviert; die Aktion ist für uns alle ein Erlebnis!

 
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