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Erzbistum Paderborn
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© Erzbistum Paderborn

Vergewisserung, Kompetenzerweiterung, Vernetzung

Tag der Ehe-, Familien- und Lebensberatung im Erzbistum Paderborn / Vierzig Mitarbeitende der EFL tauschen sich in Dortmund aus und bilden sich fort

Vierzig Mitarbeitende der Ehe-, Familien- und Lebensberatung im Erzbistum Paderborn trafen sich in der Kommende in Dortmund zum traditionellen „Tag der Eheberatung“. Die EFL-Beraterinnen und -Berater sowie Sekretärinnen der zweiundzwanzig Beratungsstellen im Erzbistum beschäftigten sich in verschiedenen Workshops mit Fragen aus ihrer Beratungs-Praxis mit Einzelpersonen, Paaren und Familien. Bei ihrer Fachtagung vertieften die Mitarbeitenden unter anderendie Themen „Sexualität in der EFL-Beratung – immer noch ein heißes Eisen!?“, „Ressourcen – kraftvoll im Alltag unterwegs“, „Paarberatung in Gewaltbeziehungen“ sowie „Beratungserfahrungen im Grenzgebiet: Posttraumatische Belastungsstörungen nach sexuellem Missbrauch“. „Ich bin sehr dankbar für den kollegialen Austausch, in den sich alle mit den eigenen Fragestellungen und Kompetenzen einbringen. Was als Begegnung und Vergewisserung gedacht ist, wird zur Fortbildung und Kompetenzerweiterung“, unterstreicht Niels Christensen als Leiter der ELF-Beratung im Erzbistum Paderborn.

EFL-Berater Niels Christensen freut sich über die hohe Qualität der Beratung, die durch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der 22 ELF-Beratungsstellen im Erzbistum Paderborn sichergestellt wird. „Die Ausbildung sowie die Kompetenz und Professionalität der Beraterinnen und Berater sind für uns als Einrichtung der Katholischen Kirche aber insbesondere für die Ratsuchenden ein wahrer Schatz“, betont Christensen. Der traditionelle Tag der Eheberatung diene der Ortsbestimmung aber zugleich der Weiterentwicklung. „Indem beispielsweise die Workshops von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ‚aus den eigenen Reihen‘ vorbereitet und geleitet werden, profitieren alle von vorhandenen oder neu erworbenen Fähigkeiten. Es entsteht ein wertvolles Netzwerk an Kompetenzen, die allen zugutekommen.“

Zahlen und Menschen

3.514 Menschen wurden im Jahr 2022 während insgesamt 17.153 Stunden begleitet. Von den Mitarbeitenden der Beratungsstellen wurden 7.739 Einzelgespräche, 8.772 Paargespräche, 375 Gruppengespräche und 267 Familiengespräche geführt. Im Jahr 2021 nahmen 3.412 Menschen das Beratungsangebot wahr, während 18.707 Beratungsstunden (7.799 Einzelgespräche, 10.452 Paargespräche, 190 Gruppengespräche, 266 Familiengespräche) durchgeführt wurden. Nahmen im Jahr 2022 insgesamt 2.113 Frauen und 1.401 Männer das Beratungs- und Begleitungsangebot der EFL im Erzbistum Paderborn an, so waren es im Jahr 2021 2.051 Frauen und 1.361 Männer.

706 der Ratsuchenden waren ledig, 2.012 verheiratet, 225 getrennt, 352 geschieden, 80 verwitwet und 139 wieder verheiratet. 1.914 der Klienten waren römisch-katholisch, 854 evangelisch, 173 gehörten einer anderen Religionsgemeinschaft, 540 gehörten keiner an, bei 33 Menschen war die Religionszugehörigkeit unbekannt.

Katholische Ehe,- Familien- und Lebensberatung

Die Katholische Ehe-, Familien- und Lebensberatung (EFL) ist eine Einrichtung des Erzbistums Paderborn, die in 22 Beratungsstellen im ganzen Erzbistum Rat suchenden Menschen nahe ist. Die EFL versteht sich als pastoraler Dienst der Kirche und bietet als psychologischer Fachdienst Unterstützung für alle Familienformen. Sie steht allen Menschen offen, die sich in einer persönlichen und familiären Krise befinden. Aus dieser Perspektive ergibt sich eine enge Vernetzung mit den vielfältigen Einrichtungen der Seelsorge und der Pastoral im Erzbistum Paderborn.

Die ersten Beratungsstellen wurden 1954 in Paderborn, 1957 in Dortmund, 1965 in Hagen, 1971 in Meschede und Hamm und 1972 in Siegen gegründet. Ein erster Weiterbildungskurs startete 1966. Seit 1974 beschäftigt das Erzbistum Paderborn speziell ausgebildete hauptamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für die Beratungsaufgabe, die zuvor von Pfarrern und Ehrenamtlichen getragen wurde. Das Erzbistum Paderborn finanziert mehr als zwei Drittel der Kosten, das Land NRW unterstützt die Beratungsarbeit ebenso wie einige Kommunen.

Ein Beitrag von:
Team Presse

Thomas Throenle

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