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Erzbistum Paderborn
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© Heiko Appelbaum / Erzbistum Paderborn
Pressemeldung
04. März 2024
Paderborn

Päpstliche Familie feierte Jahrestag der Amtseinführung von Papst Franziskus

Diözesanadministrator Monsignore Dr. Michael Bredeck setzt auf Evangelisierung und Synodalität

Am 19. März 2013 wurde Papst Franziskus in sein Amt eingeführt – der Jahrestag der Amtseinführung ist für die katholische Weltkirche ein Festtag. Am Sonntag, 4. März 2024, trafen sich die Mitglieder der Päpstlichen Familie aus dem Erzbistum Paderborn anlässlich des 11. Pontifikatsjubiläums von Papst Franziskus in Paderborn. Zur Päpstlichen Familie gehören Geistliche mit einem Päpstlichen Ehrentitel, Laien mit einer Päpstlichen Ehrenauszeichnung, die Ritter vom Heiligen Grab zu Jerusalem und die Mitglieder des Malteserordens.

Im Paderborner Dom begrüßte Diözesanadministrator Monsignore Dr. Michael Bredeck als aktueller Leiter des Erzbistums Paderborn die Mitglieder der Päpstlichen Familie aus der ostwestfälischen Erzdiözese. Mit der Amtseinführung des neuen Paderborner Erzbischofs Dr. Udo Markus Bentz am Sonntag, 10. März 2024, wird die Aufgabe als Diözesanadministrators zwar enden, als Monsignore ist Dr. Bredeck aber selbst Mitglied der Päpstlichen Familie und weiter dort beheimatet.

Dr. Michael Bredeck fand in seiner Predigt im Gottesdienst nachdrückliche Worte: Der Blick vieler Menschen in unserer Gesellschaft richte sich allzu oft auf den eigenen Vorteil. „Wir haben eine Sehnsucht nach dem Großen, aber wir ersticken sie durch materielle Güter, Besitz, Karriere oder durch unseren Neid auf andere“, machte der Diözesanadministrator deutlich. Papst Franziskus spreche ein „deutliches Nein zur westlichen Wegwerfkultur, die Menschen als ‚Human-Kapital‘ sieht und ganze Länder und die ‚Mutter Erde‘ ausbeutet und verwüstet“. Damit sei der Papst Prophet und Brückenbauer in einer Zeit, in der es eine Neu-Orientierung brauche.

Das Evangelium ernst nehmen

Im Anschluss an den Gottesdienst trafen sich die Mitglieder der Päpstlichen Familie traditionsgemäß zu Begegnung und Austausch im Konrad-Martin-Haus. In einer Ansprache machte Diözesanadministrator Msgr. Dr. Bredeck hier deutlich, dass das Erzbistum Paderborn auf seinem Diözesanen Weg 2030+ wichtige Weichen für die Zukunft stellen müsse: „Wenn wir das Evangelium nicht in die Mitte all unseres Tuns stellen, werden wir die derzeitige Krise nicht überwinden. Wenn wir aber auf die Kraft des Evangeliums vertrauen und sie mit Kreativität weiter stärken, werden wir als Glaubensgemeinschaft wachsen. Wenn wir das Evangelium ernst nehmen, wird diese Haltung und damit unser Handeln als Kirche eine neue qualitative Ausstrahlung und Anziehungskraft entfalten.“ Es gelte, ein vitales Glaubensleben zu gestalten. Ein Baustein sei dabei die Mitmach-Initiative „1000 gute Gründe“ des Erzbistums Paderborn.

Der Diözesanadministrator sprach auch über den Stil der Synodalität, den Papst Franziskus in der Weltkirche verwurzeln wolle: „Die Haltung des Aufeinanderhörens und des Respekts für das Gegen-Argument haben auch den Synodalen Weg der katholischen Kirche in Deutschland geprägt.“ Die Ergebnisse werden nun in den Prozess der Weltkirche einfließen. Im März werde es in Rom Gespräche mit den deutschen Bischöfen geben. „Ich bin zuversichtlich, dass es in einer synodalen Haltung gelingt, den Weg der katholischen Kirche in die Zukunft zu gestalten – in der deutschen katholischen Kirche als Teil der Weltkirche. Im Erzbistum Paderborn sind wir mit unseren Diözesanen Foren, Pastoralwerkstätten und vielen synodalen Gremien und Formaten schon seit langer Zeit auf einem guten Weg“, betonte Diözesanadministrator Msgr. Dr. Michael Bredeck zum Abschluss seiner Ansprache.

Stichwort: Päpstliche Familie

Zur Päpstlichen Familie in den (Erz-)Diözesen der Weltkirche zählen Priester, die den Ehrentitel Päpstlicher Ehrenkaplan (Monsignore), Päpstlicher Ehrenprälat oder Apostolischer Protonotar tragen. Dazu gehören zudem Träger des Päpstlichen Silvesterordens oder des Päpstlichen Gregoriusordens, die Ritter und Damen vom Heiligen Grab zu Jerusalem und auch des Malteserordens. Außerdem sind mehrere Amtsträger im Vatikan, die den Papst als Staatsoberhaupt in besonderer Weise unterstützen, Teil Päpstlichen Familie.

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