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Erzbistum Paderborn
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Neue Pflegeausbildung hat sich bewährt

Der Caritasverband für das Erzbistum Paderborn zieht zum Ende der ersten generalistischen Pflegeausbildung ein positives Fazit. Die ersten 1000 Absolventinnen und Absolventen der 18 Schulen für Gesundheits- und Pflegeberufe starten in diesem Jahr in ihr Berufsleben.

Eine gemeinsame Ausbildung für die Pflege in Krankenhäusern, Altenheimen und Kinderkrankenhäusern – erst 2020 wurde diese gemeinsame sogenannte generalistische Pflegeausbildung eingeführt. In diesem Jahr beenden die ersten 1000 Pflegekräfte an den 18 Schulen für Gesundheits- und Pflegeberufe unter dem Dach der Caritas im Erzbistum Paderborn ihre Ausbildung. „Die Einführung der generalistischen Pflegeausbildung war richtig und hat sich auch bewährt“, sagt Eva Maria Müller, Geschäftsführerin der Arbeitsgemeinschaft der katholischen Ausbildungsstätten für Gesundheits- und Pflegeberufe im Caritasverband für das Erzbistum Paderborn. Und das, obwohl der Start in die neue Ausbildung ausgerechnet in die Anfangsphase der Corona-Pandemie und der damit einhergehenden Lockdown-Situation fiel.

„Die Vereinigung der drei Ausbildungen – Krankenpflege, Altenpflege und Kinderkrankenpflege – in einer neuen gemeinsamen Ausbildung war nur konsequent, denn es verschafft den Pflegekräften von morgen eine Vielzahl an Entfaltungsmöglichkeiten“, sagt die Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft, Ute Pägel. „Gleichzeitig kann der Träger darauf bauen, dass die zukünftigen Pflegekräfte für die pflegerische Versorgungsrealität gut vorbereitet sind, denn die gesundheitlich eingeschränkten Menschen werden – dank des medizinischen Fortschritts – immer älter und die älteren Menschen werden zunehmend multimorbider, haben mehr Krankheiten gleichzeitig.“

 

Bürokratie reduzieren

Die neue Ausbildung habe den Pflegeberuf für junge Menschen deutlich attraktiver gemacht, so die ersten Umfragen unten den Auszubildenden. „Angesichts des Nachwuchsmangels in allen Ausbildungsberufen ist das ein erfreuliches Zeichen“, sagt Eva Maria Müller. Für die Zukunft müssten aber weitere Schritte gegangen werden, um die Attraktivität des Pflegeberufes weiter zu steigern. Dazu gehöre auch, dass professionell Pflegende das tun können, wozu sie ausgebildet wurden, andere Aufgaben auf Assistenzkräfte verlagert würden und, vor allem, dass die Bürokratie auf ein Minimum reduziert werde.

„Die immer noch gegenwärtige Misstrauenskultur, die die Pflege mit zeitraubender Bürokratie überzieht, muss sich dringend ändern. Wir brauchen Vertrauen in das Verantwortungsbewusstsein der Pflegenden und der Verantwortlichen auf Seiten der Träger“, sagt Eva Maria Müller. „Das wird letztlich auch den Pflegeberuf attraktiver machen.“

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