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Erzbistum Paderborn
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Marienweihe unterstreicht Friedensbemühungen

Erzbistum beteiligt sich an Weihe Russlands und der Ukraine an Maria durch Papst Franziskus
© Sabrina Voss/Erzbistum Paderborn
Pressemeldung
22. März 2022
Paderborn

Marienweihe unterstreicht Friedensbemühungen

Erzbistum beteiligt sich an Weihe Russlands und der Ukraine an Maria durch Papst Franziskus

Wenn Papst Franziskus am kommenden Freitag, 25. März 2022, in Rom Russland und die Ukraine dem Unbefleckten Herzen Mariens weiht, wird nicht nur im Paderborner Dom, vielmehr auch in zahlreichen Kirchen des Erzbistum Paderborn diese Marienweihe mitvollzogen: Erzbischof Hans-Josef Becker hat festgelegt, dass im Kreuzweg-Gebet um 17.30 Uhr in der Kathedralkirche des Erzbistums die päpstliche Marienweihe mitvollzogen und für den Frieden in der Ukraine gebetet wird. Das Erzbistum Paderborn ruft zudem seine Kirchengemeinden dazu auf, die Marienweihe am 25. März zu unterstützen und für den Frieden zu beten. Der Paderborner Erzbischof wird selbst an dem Kreuzweg-Gebet teilnehmen und das Weihegebet sprechen. „Bei einem Kreuzweg-Gebet Russland und die Ukraine dem Unbefleckten Herzen Mariens zu weihen, nimmt das Leiden Jesu und der Menschen in den Blick und unterstreicht die Sehnsucht nach Frieden“, erklärt Erzbischof Becker. Domvikar Monsignore Gregor Tuszynski leitet im Auftrag des Paderborner Erzbischofs das Kreuzweggebet im Dom.

Das Kriegsgeschehen mache fassungslos und rufe bei den Menschen angesichts der „leidvollen, brutal-realen Erfahrung von Krieg und Gewalt“ die tiefe Sehnsucht nach Frieden hervor, hatte Erzbischof Hans-Josef Becker im Blick auf den Krieg in der Ukraine gesagt. Es komme darauf an, im Großen wie im Kleinen den Frieden zu suchen: „Friede ist keine Selbstverständlichkeit. Der Krieg in der Ukraine ebenso wie jeder andere bewaffnete Konflikt auf dieser Welt machen auf schmerzliche Weise deutlich, dass Friede kostbar und verletzlich ist.

Hilfe in Gebet und Tat

Das Erzbistum Paderborn begleitet die Friedensbemühungen in der Ukraine durch das Gebet – so wird in zahlreichen Kirchen für Frieden gebetet. Das Erzbistum leistet darüber hinaus auch ganz praktische Hilfe für die Menschen in der Ukraine und die von dort Geflohenen: Neben einem finanziellen Hilfspaket aus der Erzdiözese im Gesamt-Wert von 410.000 Euro, das Ende Februar auf den Weg gebracht wurde und bereits vollständig in der Ukraine angekommen ist, wird das Erzbistum zeitnah verschiedene Immobilien für die Unterbringungen von geflüchteten Menschen zur Verfügung stellen.

Ein Beitrag von:
Redakteur

Thomas Throenle

 
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