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© Landesgartenschau Höxter 2023 gGmbH

Leben, Glauben, Staunen

Schöpfungsgarten auf Landesgartenschau in Höxter fasziniert als besonderer spiritueller Erfahrungsraum

Seit April 2023 hat der Schöpfungsgarten auf der Landesgartenschau in Höxter seine Tore weit und einladend geöffnet. Unter dem Leitwort „Leben, Glauben, Staunen“ lockt der Garten zahlreiche große und kleine Besucherinnen und Besucher an, die in verschiedenen Bereichen faszinierende Aspekte der Schöpfung entdecken: Die Elemente Erde, Luft, Wasser und Feuer sind hier in Szene gesetzt. Das „meditative Durchwandern“ der Anlage mündet in einem Labyrinth, das auch als Veranstaltungsfläche dient. Andachten, Meditationen, Konzerte, Lesungen und Gespräche gehören zum vielfältigen Rahmenprogramm. Mehr als 120 ehrenamtlich tätige Menschen helfen dabei, Interessierte durch den Schöpfungsgarten zu führen, ihn zu pflegen, sie kümmern sich um die Technik, begleiten Gottesdienste musikalisch oder leiten Gebete.

Der Schöpfungsgarten ist barrierearm umgesetzt und ein Gemeinschaftsprojekt, das Konfessionen und Religionen verbindet. Projektpartner sind neben dem katholischen Pastoralverbund Corvey die evangelische Weser-Nethe-Kirchengemeinde, die evangelisch-freikirchliche Gemeinde, Angehörige der Bahá`í Religion in Höxter, die koptische Gemeinde aus Brenkhausen und das Kommunale Integrationszentrum des Kreises Höxter. Träger des Projekts ist der Evangelische Kirchenkreis Paderborn, die Schirmherrschaft hat der in Höxter lebende ehemalige Bundesminister für Umwelt und Naturschutz, Professor Dr. Klaus Töpfer, übernommen. Barbara Siebrecht, Diplom-Ingenieurin für Landschaftsarchitektur und Umweltplanung (FH) und Zierpflanzengärtnerin aus Herstelle hat den Schöpfungsgarten fachlich geplant, gestaltet und durchgeführt.

 

Die Schöpfung Gottes soll im Garten ganzheitlich und mit allen Sinnen erfahren werden. Den Eingang zum Schöpfungsgarten markiert die 3,50 Meter hohe Skulptur „HimmelWelt“, mit der sich die Künstlerin Sigrid Vischedyk aus Schwaney bei einem Kunstwettbewerb für den Schöpfungsgarten durchsetzen konnte: Eine abstrakte Erde ist auf Glasflächen dargestellt, die von Stahlträgern getragen werden. Glas als Material steht dabei für die Kostbarkeit und für die Zerbrechlichkeit der Erde. Die Künstlerin schreibt über ihr Werk: „Die gläserne Erde scheint in Schieflage geraten zu sein. Sie findet Halt an zwei Stahlträgern, die sich überkreuzen. Die Überkreuzung bedeutet Zusammenhalt, Solidarität, Vernetzung, Kommunikation. Im Wort ‚Überkreuzung‘ steckt auch das Wort ‚Kreuz‘. Die oberen Anteile der beiden Stahlträger bilden ein nach oben offenes Dreieck. Es symbolisiert die Ausrichtung zum Himmel – mit allem, woran wir glauben.“ So wie der Schöpfungsgarten wird auch seine Eingangs-Skulptur dauerhaft am jetzigen Standort verbleiben.

Verantwortung für die Schöpfung

Der Schöpfungsgarten als Teil der Landesgartenschau ist in einzelne Element-Gärten aufgeteilt: Jedes Element wird durch die Bepflanzung und Gestaltung in seiner Charakteristik erfahrbar: als fruchtbare Erde oder auch als Lehm zum Anfassen, durch im Wind schwankende langstielige Pflanzen oder feuerrote Pflanzen sowie durch sprudelndes Wasser. Dadurch soll sich der Blick auf die Schönheit der Schöpfung richten, aber auch auf die Verantwortung der Menschen für die Schöpfung. Aus diesem Grund sticht im Feuer-Garten ein verkohlter Baumstamm auf einem Aschefeld ins Auge. Im Wasser-Garten können die Gäste über einen kleinen Bach laufen, der mit Trittplatten überquert werden kann – aber das Wasser verschwindet auch wieder wie in einem Trockental. Staun- und Mitmach-Elemente wie beispielsweise ein Regenmacher, eine Windharfe oder ein Licht-Prisma machen den Rundgang durch den Schöpfungsgarten zu einem interaktiven Erlebnis.

 

Ein Labyrinth ist der Höhepunkt und Abschluss des Schöpfungsgartens: In allen Religionen symbolisiert ein Labyrinth den oft verschlungenen Lebensweg des Menschen. Das Labyrinth zeigt: Jeder Mensch ist mit der je eigenen Lebensgeschichte auf dem Weg. Ein rotes Band führt die Besucherinnen und Besucher durch die Gärten der Elemente und das Labyrinth zur Mitte.

Angebote im Schöpfungsgarten

Der Schöpfungsgarten auf der Landesgartenschau in Höxter ist als spiritueller Erfahrungsraum auch ein Veranstaltungsort: Jeden Sonntag wird um 17 Uhr ein interreligiöser Gottesdienst gefeiert, jeden Freitag um 17 Uhr wird für den Frieden gebetet. Auf Kindertagesstätten und Schulen warten religionspädagogische Angebote zum Thema „Schöpfung“, um die sich die Gemeindereferentinnen Marion Dinand und Marie-Luise Bittger vom Pastoralverbund Corvey sowie Monika Krekeler, ehemalige Rektorin der Realschule in Höxter, kümmern.

Hier finden Sie eine ausführliche Reportage zum Schöpfungsgarten

www.landesgartenschau-hoexter.de

Ein Beitrag von:
Redakteurin Team Presse

Maria Aßhauer

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