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Erzbistum Paderborn
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© Rick Schroeppel/Shutterstock.com

Kirche muss sich immer wieder am Geist Jesu erneuern

Diözesanadministrator Monsignore Dr. Michael Bredeck fordert am Pfingstfest eine Rückbesinnung auf den Ursprung der Kirche

Der Diözesanadministrator des Erzbistums Paderborn, Monsignore Dr. Michael Bredeck, hat an Pfingsten, 28. Mai 2023, im Hohen Dom angesichts des kirchlichen Relevanzverlusts eine Rückbesinnung auf den „Quellgrund“ von Kirche gefordert.  „Eine solche Rückbesinnung auf den Ursprung ist für alle, die beanspruchen, Kirche Jesu Christi zu sein, eine Herausforderung. Sie dürfen nicht müde werden, sich am Geist Jesu zu erneuern“, sagte der derzeitige Leiter des Erzbistums. Zahlreiche Gläubige feierten das Lateinische Festhochamt am Hochfest Pfingsten in der Kathedralkirche des Erzbistums oder via Livestream mit. Anlässlich ihres 15-jähriges Bestehens setzte die Mädchenkantorei am Dom den festlichen Akzent im Hochamt.

Schon vor Beginn der Heiligen Messe erfüllten die jungen Sängerinnen des Konzert- und Aufbauchores mit ihren Stimmen die Kathedralkirche des Erzbistums: Gemeinsam mit ihrem Leiter Patrick Cellnik zogen sie singend durch den Dom und die Festgemeinde, jeweils eines der jüngeren Mädchen an der Seite einer der schon erfahreneren Sängerinnen. Unter der Leitung von Domkantor Cellnik verliehen die Mädchen gemeinsam mit Studierenden der Hochschule für Musik Detmold dem Pfingst-Hymnus und der Pfingst-Sequenz aus Christopher Tamblings Messe in A Gehör. Domorganist Tobias Aehlig spielte die Domorgel.

 

Ausgehend vom kirchlichen Relevanzverlust veranschaulichte Diözesanadministrator Msgr. Dr. Michael Bredeck in seiner Predigt, dass Jesus im Johannesevangelium seinen Jüngern bereits am Tag der Auferstehung den Heiligen Geist einhauche und sie aussende, die Menschen mit Gott zu versöhnen. „Was wäre, wenn sich von diesem pfingstlichen Versöhnungsauftrag das Selbstverständnis der Kirche leiten und erneuern lassen würde?“, fragte der Diözesanadministrator. Dies sei die Pfingstbotschaft, „die in unseren Herzen wachsen soll“.

Gottes Geist gibt Kraft zum Frieden

Die Menschheit stehe gegenwärtig vor der großen Herausforderung, Frieden zu schaffen. „Gerade in der Kirche ist das als völkerübergreifender Gemeinschaft bewusst“, betonte Msgr. Dr. Bredeck. Wie es gelingen könne, „miteinander zu leben und Zukunft zu gestalten, wo so viele gegensätzliche Interessen aufeinanderprallen“, sei eine der existenziellen Fragen, die derzeit die Menschen beschäftige, sagte der Diözesanadministrator. Die Vergangenheit habe gezeigt, dass weder Aufrüstung und gegenseitige Abschreckung noch wechselseitige wirtschaftliche Abhängigkeiten der Schlüssel zum Frieden und für wachsenden Wohlstand sei.  „Der Geist Jesu Christi zeigt uns Wege, Frieden zu stiften und gibt uns die Kraft, Frieden zu schließen. Grundlage dauerhaften Friedens ist die Anerkennung und das Respektieren der Würde eines jeden Menschen, gerechte Verteilung der Lebensgüter und Ehrfurcht vor der Schöpfung“, betonte Msgr. Dr. Bredeck.

Sich in den Geist Jesu Christi vertiefen

Der Versöhnungsauftrag Jesu zur Geburtsstunde der Kirche zeige, was heute für die Kirche noch immer wichtig sei, erklärte der Diözesanadministrator: Menschen, die zusammenkommen, um sich in den Geist Jesu Christi zu vertiefen.  Menschen, die bereit sind, diesen Geist den Menschen bekannt zu machen. Und Menschen, die im Sinne dieses Geistes Frieden stiften und die Bedingungen für einen dauerhaften Frieden schaffen. Die Organisationsform von Kirche stehe dabei nicht im Vordergrund, stellte der derzeitige Leiter des Erzbistums Paderborn fest: „Wie sich diese Menschen organisieren, hat sich im Laufe der Jahrhunderte vielfach geändert. Wichtig ist es, dass sich dieser Zusammenschluss aus diesem Quellgrund speist.“

Hintergrund zu Pfingsten

An Pfingsten gedenkt die Kirche der Sendung des Heiligen Geistes und begeht damit ihr eigenes Geburtsfest.

Ein Beitrag von:
Redakteurin Team Presse

Maria Aßhauer

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