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Kinder gerade in Zeiten des Krieges in die Mitte nehmen

Erzbischof Becker fordert besondere Aufmerksamkeit für Kinder und Jugendliche
© Caritas Ukraine
Pressemeldung
06. April 2022
Paderborn

Kinder gerade in Zeiten des Krieges in die Mitte nehmen

Erzbischof Becker fordert besondere Aufmerksamkeit für Kinder und Jugendliche

Angesichts der schlimmen Bilder von Krieg, Gewalt und Zerstörung in der Ukraine bittet Erzbischof Hans-Josef Becker als Vorsitzender der Kommission für Erziehung und Schule der Deutschen Bischofskonferenz, „besonders auf die Kinder und Jugendlichen Acht zu geben und für sie da zu sein“. Seinen Appell richtet er an alle Eltern, Erziehenden, Lehrkräfte, sowie Mitarbeitende in den Kirchengemeinden, kirchlichen Einrichtungen und Diensten. Der Paderborner Erzbischof ruft zur Offenheit für die Erfahrungen von Kindern und Jugendlichen auf: „Unser aller Sorge muss es sein, jungen Menschen ihren Optimismus und ihre Lebensfreude nicht zu nehmen, auch wenn die letzten Jahre schon durch die Coronapandemie eine ungeheure Belastung für sie waren und sind.“

Im Angesicht des „unerträglichen Leids“ der Menschen in der Ukraine könnten Kinder und Jugendliche „manche Erklärung und Einordnung, vor allem aber Trost und Zukunftshoffnung gut gebrauchen“, sagt der Paderborner Erzbischof. Er lädt dazu ein, mit Kindern über ihre Eindrücke zu reden und sie mit ihren Fragen und Alpträumen nicht allein zu lassen: „Helfen Sie mit, dass unsere jungen Leute den Mut nicht verlieren, sich für Gerechtigkeit und Frieden weltweit einzusetzen – wo immer sie es können.“

Dazu gehöre in diesen Zeiten des Krieges, besonders den jüngsten Opfern von Terror und Vertreibung beizustehen und „Menschen in Not bei uns willkommen zu heißen“, erklärt Erzbischof Becker: „Ich vertraue auf unsere junge Generation. Von ihr können auch wir Älteren lernen, wie wir es besser machen können.“ Nicht von ungefähr habe Jesus ein Kind in die Mitte gestellt und zum Boten des Gottesreiches erklärt (vgl. Matthäus 18, 1-5).

Ein Beitrag von:
Redakteurin Team Presse

Maria Aßhauer

 
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