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Erzbistum Paderborn
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Kern und Mitte des priesterlichen Dienstes

Bernd Götze als Pfarrer der Pfarrei St. Vitus in Willebadessen installiert
Pressemeldung
04. März 2021
Paderborn

Kern und Mitte des priesterlichen Dienstes

Bernd Götze als Pfarrer der Pfarrei St. Vitus in Willebadessen installiert

Generalvikar Alfons Hardt installierte Pfarrer Bernd Götze am Donnerstag, 4. März 2021, in der Krypta des Hohen Doms zu Paderborn als neuen Pfarrer der Pfarrei St. Vitus in Willebadessen. Erzbischof Hans-Josef Becker hatte Pfarrer Götze zudem zum Leiter der Pastoralverbünde Willebadessen-Peckelsheim und Borgentreicher Land ernannt. Beide Pastoralverbünde werden zukünftig einen Pastoralen Raum bilden, der dann 20 Kirchengemeinden mit rund 11.600 Katholiken umfasst. Durch das Aufsetzen seines Biretts übertrug der Generalvikar des Paderborner Erzbischofs das Leitungsamt an den Seelsorger, der zuvor als Pastor im Pastoralen Raum Pastoralverbund Brilon wirkte. Mit dem Ablegen eines Eids versprach der Priester des Erzbistums Paderborn, in den übertragenen Gemeinden den Gottesdienst zu feiern und die Sakramente zu spenden.

Durch die Installierung jedes neuen Pfarrers bei den Reliquien des heiligen Liborius in der Krypta des Hohen Domes werde die große Glaubensgemeinschaft der Kirche deutlich, erklärte Generalvikar Hardt in seiner Ansprache: „Wir stehen in einer langen Linie von Glaubenszeugen. Wir haben unseren Glauben empfangen, wir gründen und bauen auf anderen und geben den Glauben an andere Menschen weiter.“ Der Generalvikar des Paderborner Erzbischofs unterstrich: „Wir dürfen gewiss sein, dass der heilige Liborius im Himmel den Weg der Kirche von Paderborn sowie ihr Tun begleitet und segnet.“ Generalvikar Hardt dankte dem neuen Pfarrer der Pfarrei St. Vitus für dessen Bereitschaft, sich nochmals auf den Weg zu machen und sich neuen Aufgaben zu stellen: „Als ich Gottesdienste in den Gemeinden der Pastoralverbünde Willebadessen-Peckelsheim und Borgentreicher Land feierte, habe ich die Menschen dort sehr engagiert und gesprächsbereit erlebt.“

Kern und Mitte des priesterlichen Dienstes

Eine tiefe Beziehung zwischen Jesus und seinen Boten sei wichtig. Das Bote-Sein von Priestern und allen Gläubigen werde erst durch die Beziehung zum Herrn ermöglicht, fuhr Generalvikar Hardt fort. Die Sendung des priesterlichen Dienstes sei es, den christlichen Glauben in der heutigen Zeit an Menschen von heute weiter zu geben. Dabei komme es darauf an, die Herausforderungen der Zeit wahrzunehmen und sich ihnen zu stellen. Wichtig sei, aufeinander zu hören und miteinander zu sprechen.

Im Hinblick auf die zurückgehende Zahl der Priester bekräftigte Generalvikar Hardt, es sei zu prüfen, was der Kern und die Mitte des Dienstes eines Priesters sei. Ebenso sei zu fragen, was aufgrund des „allgemeinen Priestertums“ aller Getauften auch Laien möglich sei. „Sicherlich mehr, als wir allgemein glauben“, so der Generalvikar des Paderborner Erzbischofs. Die Spendung der Sakramente, die Verkündigung, aber auch der diakonale Dienst seien im Leben eines Priesters wichtig. Und obwohl ein Pfarrer das Leitungs-Amt habe, seien nicht alle Tätigkeiten an einen Priester gebunden. Generalvikar Hardt erinnerte an den Beerdigungsdienst, an die Leitung von gottesdienstlichen Feiern sowie an Segensfeiern, die auch von Laien geleitet werden können. „Wir müssen heute die Wege gehen, die jetzt schon möglich sind“, schloss Generalvikar Hardt seine Ansprache.

Installierung als Pfarrer

Nachdem Pfarrer Bernd Götze als festen Bestandteil der Pfarrerinstallierung das Glaubensbekenntnis gesprochen hatte, legte er seinen Eid ab. Mit den Worten „Nachdem Sie mir Ihre Ernennungsurkunde vorgelegt, das Glaubensbekenntnis und den Eid abgelegt haben, sende ich Sie im Auftrag unseres Erzbischofs in die Pfarrgemeinde. Und indem ich Ihnen mein Birett aufsetze, übertrage ich Ihnen das Amt des Pfarrers dieser Gemeinde mit allen Pflichten und Rechten“, installierte Generalvikar Hardt den Geistlichen offiziell als neuen Pfarrer.

Jeder neue Pfarrer im Erzbistum Paderborn wird bei den Reliquien des heiligen Liborius in der Krypta des Hohen Domes installiert. Pfarrer Bernd Götze (li.) übernimmt die Pfarrei St. Vitus in Willebadessen, Generalvikar Alfons Hardt handelte im Auftrag von Erzbischof Hans-Josef Becker, indem er den neuen Pfarrer durch das Aufsetzen seines Biretts installierte. Foto: Thomas Throenle / Erzbistum Paderborn

Biografisches zu Pfarrer Bernd Götze

Bernd Götze wurde 1961 in Lippstadt geboren und wuchs in Anröchte auf. Nach seinem Abitur studierte er in Paderborn und Innsbruck Theologie. Am 13. Mai 1989 empfing er in Paderborn das Sakrament der Priesterweihe. Von 1989 bis 1992 war er Vikar in St. Joseph in Siegen-Weidenau, anschließend bis 1996 Vikar in St. Theresia vom Kinde Jesu in Neunkirchen / Burbach. Von 1996 bis 2006 wirkte Götze als Pfarradministrator in St. Johannes Evangelist in Eversberg sowie Heilige Familie in Wehrstapel in Meschede im Sauerland. Von 2006 bis 2018 war er Pfarrer von St. Johannes Baptist und St. Nikolaus in Rüthen sowie Leiter des Pastoralverbunds Rüthen. Anschließend wirkte er als Pastor im Pastoralen Raum Pastoralverbund Brilon.

 
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