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© Peter Semmler / Bonifatiuswerk
© Peter Semmler / Bonifatiuswerk

Gemeinschaft und pastorales Leben stärken

Im Erzbistum Paderborn ist ein neuer BONI-Busse unterwegs

Die katholische Kirchengemeinde Herz Jesu in Halle (Westf.) hat zum Patronatsfest des Bonifatiuswerkes der deutschen Katholiken (5. Juni) einen neuen BONI-Bus erhalten. Um die Strecken zwischen den Gemeinden im Pastoralverbund Stockkämpen im Erzbistum Paderborn überwinden zu können, zu dem auch die Gemeinde Herz Jesu gehört, sind einige Gruppen auf Fahrdienste angewiesen. Auch sämtliche Jugend-, Freizeit- und Familienfahrten finden wegen immer kleiner werdenden Gemeinden meist auf Ebene des Pastoralverbundes statt. Daher wird der BONI-Bus als verbindendes Element zwischen den Gemeinden agieren, um gemeinsam mehr pastorale Aktivitäten zu ermöglichen.

Für alle da

„Der BONI-Bus ist mehr als ein einfaches Fahrzeug. ‚Bus‘ ist die Abkürzung von ‚Omnibus‘. Aus dem Lateinischen übersetzt heißt das: ‚für alle‘. Für alle Menschen aus den Kirchengemeinden, Pfarreien und kirchlichen Einrichtungen in den vom Bonifatiuswerk geförderten Diaspora-Regionen ist dieser BONI-Bus ein verlässlicher Weggefährte und ein mobiler Glaubenshelfer. Seit 75 Jahren leisten unsere gelben Bullis ganz praktische Hilfe und ermöglichen oft dort das Erleben von Glaubensgemeinschaft, wo es häufig große Entfernungen zu überbrücken gilt“, sagte Bonifatiuswerk-Generalsekretär Monsignore Georg Austen.

Das Bonifatiuswerk unterstützt die Anschaffung eines neuen BONI-Busses mit zwei Dritteln der Anschaffungskosten für Pfarrgemeinden und kirchliche Institutionen in deutschen Diaspora-Regionen mit einem Katholikenanteil von bis zu 20 Prozent. Seit 1949 hat das Hilfswerk mit seiner Verkehrshilfe etwa 3.500 Fahrzeuge finanziert.

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