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Für Frieden in der Ukraine beten

Erzbistum Paderborn ruft zum Gebet für den Frieden am 24. Februar 2022 um 18 Uhr auf

Angesichts der kriegerischen Eskalation des Konflikts zwischen Russland und der Ukraine ruft das Erzbistum Paderborn zum Gebet für den Frieden auf: Gläubige sind eingeladen, am heutigen Donnerstagabend, 24. Februar 2022, um 18 Uhr für den Frieden in der Ukraine zu beten. Der Aufruf zum Friedensgebet richtet sich an alle Kirchengemeinden mit ihren Gläubigen – es kann in den Kirchen oder auch zu Hause in diesem Anliegen gebetet werden. „Durch das Gebet des einzelnen wird ein gemeinschaftliches Anliegen vor Gott getragen. Es gilt nicht allein nach politischen Lösungen des Konflikts im Osten Europas Ausschau zu halten, vielmehr auch die gemeinsame Sorge um den Frieden vor Gott zu tragen“, erklärt Erzbischof Hans-Josef Becker. Um 18 Uhr läuten vielerorts in den Kirchengemeinden des Erzbistums Paderborn die Glocken zum traditionellen Angelus-Gebet. Dieses Signal könne der Auftakt für das gemeinsame Gebet sein, unterstreicht Generalvikar Alfons Hardt.

Der militärische Angriff aus Russland auf ukrainische Gebiete sei zu verurteilen, betont Dompropst Monsignore Joachim Göbel. Er lädt dazu ein, die während der Corona-Pandemie praktizierte „Stille Anbetung“ im Paderborner Dom auch zum Friedensgebet zu nutzen. Täglich ist von 17.30 bis 18.30 Uhr in der Paderborner Bischofskirche das Allerheiligste ausgesetzt. „Unsere Sorgen und Anliegen, unser Gebet um Frieden können so unmittelbar vor den Herrn getragen werden.“ Auch in den kommenden Tagen sei dies möglich. „Das Gebet um den Frieden ist wichtig.“ Deshalb wird von heute an in der Stillen Anbetung speziell von 17.30 bis 17.45 um den Frieden gebetet.

Verlässliche Solidarität

„Das Erzbistum Paderborn hat viele Partner überall in der Ukraine“, sagt Weihbischof Matthias König. Der Bischofsvikar für die Aufgaben der Weltkirche erklärt: „Von hier aus konnten viele Projekte unterstützt werden, die vor allem Werken der Caritas und der Förderung junger Menschen zu Gute kommen. Das alles ist nun bedroht, die Menschen sind voller Angst. Erste Nachrichten kommen hier an, aus denen die Verzweiflung und die Ängste sprechen. Vorerst ist das Gebet das Einzige, was wir schenken können. Aber unsere Solidarität wird verlässlich bleiben.“

Ein Beitrag von:
Team Presse

Thomas Throenle

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