logocontainer-upper
Erzbistum Paderborn
logocontainer-lower
© fizkes/Shutterstock.com

Endlich wieder Libori endlich „aufatmen“

Libori-Leitwort 2022 drückt Erleichterung und Vorfreude nach zwei Jahren Corona-Pandemie aus

Das Libori-Leitwort 2022 ist ein einziges Wort: „aufatmen“. Es bringt prägnant zum Ausdruck, was nach zwei Jahren Pandemiebeschränkung vielen Paderbornerinnen und Paderbornern sowie Libori-Gästen auf der Seele liegt: große Erleichterung, Dankbarkeit und Vorfreude. „Nachdem wir zwei Jahre die Luft angehalten haben, können wir aufatmen: Das Fest des Patrons unseres Bistums, unserer Stadt und unseres Domes ist wieder als bunter Dreiklang aus Kirmes, Kirche und Kultur möglich“, schreibt Erzbischof Hans-Josef Becker in seinem Vorwort zum Libori-Begleiter, der alle Angebote des Erzbistums zusammenfasst.

Die Libori-Festwoche vom 22. bis 31. Juli 2022 solle eine dringend nötige Atempause nach all den zurückliegenden Sorgen und aller Unsicherheit sein, erklärt Erzbischof Becker. Gleichzeitig mahnt er, die vielen Opfer, die die Pandemie gekostet habe, nicht zu vergessen. Zudem erinnert der Paderborner Erzbischof daran, „welches Leid ein Krieg in Europa angerichtet hat und anrichtet.“

Er persönlich atme zu Libori auf, „weil das Fundament unserer Feierlichkeiten wieder mit Atem beseelt wird“, so Erzbischof Becker. Die Diözese Le Mans hat Paderborn die Reliquien des heiligen Liborius 836 zum Geschenk gemacht. Der dadurch begründete „Liebesbund ewiger Bruderschaft“ besteht seit fast 1.200 Jahren. Gott habe durch Liborius der Freundschaft zwischen Le Mans und Paderborn „Geist und Leben eingehaucht“. Als Brückenbauer sei der heilige Liborius ein Sinnbild für den weltkirchlichen Charakter des Festes, das Menschen auch heute noch zu seinen Ehren begehen.

© Erzbistum Paderborn

Zurück zu mehr Libori-Normalität

Nach zwei Jahren Unterbrechung könnten wieder erste Gäste aus der Weltkirche begrüßt werden, neben Bischof Yves Le Saux aus Le Mans auch der Exarch der katholischen Ukrainer in Deutschland. „So zeigen uns in diesem Jahr auch wieder die ‚Gesichter der Weltkirche‘, wie vielfältig Kirche in der Welt Gutes bewirkt“, freut sich Erzbischof Becker über einen weiteren Grund, erleichtert das Liborifest zu feiern.

Kirchlich folgt die Festwoche 2022 dem vertrauten Ablauf. Viele Gottesdienste werden im Livestream übertragen – „die Möglichkeit, Libori weltweit mitfeiern zu können, hat sich in den letzten Jahren bewährt und soll unsere Festgemeinde auch weiterhin stärken“, erläutert Erzbischof Becker. Er freue sich auf ein Liborifest, bei dem „die Normalität langsam zurückkehrt“: „Das Programm wird wieder vielfältiger. Es sind wieder Begegnungen möglich und Initiativen bringen sich wieder mit Veranstaltungen und Aktionen ein – ein guter Grund, um aufzuatmen“, ist Erzbischof Becker überzeugt.

Libori 2022 holt auch die Feiern zum 500. Jubiläum des traditionsreichen Volksfestes nach.

Libori-Begleiter 2022

Hier finden Sie den Libori-Begleiter 2022 mit allen Gottesdiensten und Angeboten des Erzbistums Paderborn zum Download.

Ein Beitrag von:
Redakteurin Team Presse

Maria Aßhauer

Weitere Einträge

© Maria Aßhauer / Erzbistum Paderborn
Diakon Michael Freundt und Pfarrer Stephan Berkenkopf versprachen, in den ihnen anvertrauten Pfarrgemeinden Gottesdienst zu feiern, die Sakramente zu spenden und die Frohe Botschaft zu verkünden.

Pressemeldung „Das große Wort ‚Dienen‘ füllen“

Diakon Michael Freundt als Pfarrbeauftragter und Stephan Berkenkopf als moderierender Priester des Pastoralen Raumes Pastoralverbund Nördliches Siegerland beauftragt
© Till Kupitz / Erzbistum Paderborn
Volker Mauß wird den Bereich Finanzen im Erzbischöflichen Generalvikariat leiten. Er ist Nachfolger von Finanzdirektor Dirk Wummel, der in den Ruhestand geht. Generalvikar Thomas Dornseifer stellte den neuen Bereichsleiter vor. V.l.n.r.: Dirk Wummel, Volker Mauß, Generalvikar Thomas Dornseifer.

Pressemeldung „Private Werte auch im Beruf leben“

Generalvikar Thomas Dornseifer stellt Volker Mauß als neuen Leiter des Bereichs Finanzen vor / Nachfolger von Finanzdirektor Dirk Wummel, der in den Ruhestand geht
© Diözesanbonifatiuswerk Paderborn
Vorsitzender des Diözesanbonifatiuswerkes Paderborn, Pfarrer i. R. Wolfgang Winkelmann, mit der Priorin von Kloster Helfta, Schwester Maria Katharina Hauschild OCist.

Pressemeldung „Von der Diaspora lernen“

Studienfahrt des Diözesanbonifatiuswerkes Paderborn führt ins Bistum Magdeburg / Lebendige Glaubensorte in der Diaspora kennenlernen
Kontakt
| |
generalvikariat@erzbistum-paderborn.de
+49 (0)5251 125-0
Barrierefreiheit