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Erzbistum Paderborn
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„Die Menschen brauchen euch als Hoffnungsboten“

Sternsingerinnen und Sternsinger bringen Segen zu Erzbischof Becker und ins Erzbischöfliche Generalvikariat
© Maria Aßhauer/Erzbistum Paderborn
Pressemeldung
05. Januar 2022
Paderborn

„Die Menschen brauchen euch als Hoffnungsboten“

Sternsingerinnen und Sternsinger bringen Segen zu Erzbischof Becker und ins Erzbischöfliche Generalvikariat

Die Sternsingerinnen und Sternsinger aus der Paderborner St. Liborius-Pfarrei besuchten heute, 5. Januar 2022, auch Erzbischof Hans-Josef Becker sowie Prälat Thomas Dornseifer als stellvertrenden Generalvikar und die Mitarbeitenden des Erzbischöflichen Generalvikariates. Nach einem Aussendungsgottesdienst im Paderborner Dom überbrachten die Könige Corona-konform im Garten des Bischofshauses und vor dem Generalvikariat den Sternsinger-Segen „Christus mansionem benedicat – Christus segne dieses Haus“. Die 64. Aktion Dreikönigssingen steht bundesweit unter dem Motto „Gesund werden – gesund bleiben. Ein Kinderrecht weltweit“.

„Für viele Menschen, die verunsichert, angsterfüllt und oft einsam sind, bringt ihr das Licht von Weihnachten zum Strahlen. Das ist ein ganz wichtiger Dienst“, lobte Erzbischof Hans-Josef Becker den Einsatz der Sternsingerinnen und Sternsinger. „Gerade in diesen Corona-Zeiten brauchen die Menschen euch als Hoffnungsboten zum Beginn des neuen Jahres.“

In Anlehnung an die drei Weisen Caspar, Melchior und Balthasar, die dem Stern nach Bethlehem gefolgt sind, besuchen die Sternsingerinnen und Sternsinger Menschen Zuhause, um ihnen Segenswünsche zu bringen und gleichzeitig Spenden für Kinder in Not zu sammeln. Wie schon 2021 beschreiten die Sternsingerinnen und Sternsinger aufgrund der Corona-Pandemie zudem kreative Wege der Segensverteilung: von Segensstationen vor Geschäften mit Segenspaketen zum Mitnehmen bis zu Segens-Drive-Ins.

© Maria Aßhauer/Erzbistum Paderborn
Erzbischof Hans-Josef Becker (2.v.r.) freute sich über den Besuch der Sternsingerinnen und Sternsinger der Paderborner St. Liborius-Pfarrei.

Weltweit größte Hilfsaktion von Kindern für Kinder

Die Aktion Dreikönigssingen ist die weltweit größte Hilfsaktion von Kindern für Kinder. Sie findet seit 1959 statt und wird vom Kindermissionswerk „Die Sternsinger“ und vom Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) getragen. Rund 1,19 Milliarden Euro wurden seit 1959 gesammelt, mehr als 75.600 Projekte für Kinder in Afrika, Lateinamerika, Asien, Ozeanien und Osteuropa unterstützt.

Knapp 300.000 Jungen und Mädchen sind jährlich bundesweit als Sternsinger unterwegs, etwa 20.000 davon jedes Jahr im Erzbistum Paderborn, wo Kinder und Jugendliche im Jahr 2021 trotz Lockdown über zwei Millionen Euro sammeln konnten.

Diözesane Dankesfeier am 22. Januar 2022

„Ihr setzt euch Jahr für Jahr bei jedem Wind und Wetter vorbildlich für andere Kinder ein. Dass ihr das nun schon zum zweiten Mal unter diesen erschwerten Corona-Bedingungen tut, kann gar nicht hoch genug gelobt werden“, sagte Erzbischof Hans-Josef Becker. Jedes Jahr belohnen der BDKJ-Diözesanverband und das Erzbistum Paderborn den Einsatz der jungen Sternsinger mit einer diözesanen Dankesfeier: In diesem Jahr findet am 22. Januar 2022 um 10 Uhr ein Gottesdienst im Paderborner Dom mit Weihbischof Matthias König statt, der auch im Live-Stream mitgefeiert werden kann.

„Gesund werden – Gesund bleiben. Ein Kinderrecht weltweit“

Unter dem Motto „Gesund werden – gesund bleiben. Ein Kinderrecht weltweit“ macht die 64. Aktion Dreikönigssingen auf die Gesundheitsversorgung von Kindern und Jugendlichen in Afrika aufmerksam. Laut UN-Kinderrechtskonvention hat jedes Kind ein Recht auf Gesundheit, für dessen Verwirklichung sich die Sternsinger-Partner mit vielfältigen Programmen weltweit einsetzen. Die Aktion Dreikönigssingen 2022 rückt beispielhaft Projekte in Ägypten, Ghana und im Südsudan in den Fokus, wo die gesundheitliche Situation von Kindern dank des Einsatzes der Sternsingerinnen und Sternsinger in Deutschland verbessert werden kann.

Weitere Informationen

 

 

Ein Beitrag von:
Redakteurin Team Presse

Maria Aßhauer

 
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