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Erzbistum Paderborn
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© Thomas Throenle / Erzbistum Paderborn

„Dem Neuen trauen“

Diözesanadministrator Dr. Michael Bredeck feiert Jahresabschlussgottesdienst 2023 und spendet Eucharistischen Segen für das neue Jahr 2024

In der Begegnung von Jung und Alt, im Miteinander von Altem, Bewährtem sowie Jungem und Neuem stecke „viel Segen“, unterstrich Diözesanadministrator Monsignore Dr. Michael Bredeck am Silvesterabend im Hohen Dom zu Paderborn in der Jahresabschlussmesse 2023. Der aktuelle Leiter des Erzbistums Paderborn betonte, dass in dieser Begegnung und diesem Miteinander der gemeinsame Bezugspunkt Jesus Christus sei. „Das wünsche ich mir für die Kirche im Jahr 2024. Dass wir nicht einfach krank daran werden, dass das Alte nicht mehr funktioniert, und dass wir zugleich das Beste vom Alten mitnehmen in eine neue Zeit. Und vor allem: Dass wir dem Neuen trauen. Und dass sich die Alten von den Jungen inspirieren lassen und umgekehrt.“ Zahlreiche Gläubige feierten in der Bischofskirche des Erzbistums Paderborn die Heilige Messe zum Jahresabschluss 2023 mit. Am Ende des Gottesdienstes spendete Diözesanadministrator Dr. Bredeck nach einer Zeit der Anbetung den Gläubigen den Eucharistischen Segen für das neue Jahr 2024.

Aus der Perspektive eines Glaubenden gehe es bei der menschlichen Sehnsucht nach Glück um Jesus, erklärte Diözesanadministrator Monsignore Dr. Bredeck in seiner Predigt. Jesus sei die Antwort auf die Hoffnung und Sehnsucht eines Menschen: „Es geht um ihn, dieses Kind, den Glauben, dass dieses Kind die Welt verändert hat und eine Hoffnung für uns sein kann.“ Es komme darauf an, dass Jesus auch im Neuen Jahr „unter uns die treibende Kraft und wichtigste Orientierung sein kann“. Die Hoffnung und Sehnsucht nach Glück dürfe niemals aufgegeben werden, bekräftigte Diözesanadministrator Dr. Bredeck. Obgleich das Glück unvermittelt und unerwartet komme, sei es wichtig, für das Glück bereit zu sein und ihm einen Raum zu bereiten. Zu Beginn eines jeden Weges stehe eine Sehnsucht: Eine Sehnsucht nach etwas Anderem, nach Erfüllung, Erlösung, Sinn, Halt, Heil, nach dem Ziel.

Begegnung und Sehnsucht

Begegnungen würden dabei helfen, dass die menschliche Hoffnung und Sehnsucht nicht schwächer werde und sterbe, entfaltete der aktuelle Leiter des Erzbistums Paderborn. Es komme darauf an, einander zu erinnern, „für wen wir gehen“. Gespräche miteinander, zwischen Alt und Jung, Frauen und Männern, Kranken und Gesunden, Zweiflern und Glaubenden, Selbstbewussten und Schüchternen, zwischen Schwachen und Starken würden dazu beitragen, „dass wir gemeinsam der Wahrheit näherkommen und nicht selbstgerecht und dumm werden“. Diözesanadministrator Dr. Bredeck rief dazu auf, „der Sehnsucht unseres Herzens weiterhin auf der Spur zu bleiben“.

Neuer Paderborner Erzbischof

„Als Erzbistum Paderborn beginnen wir im Jahr 2024 auch den Weg mit unserem neuen Erzbischof Dr. Udo Markus Bentz“, sagte Diözesanadministrator Dr. Bredeck. Der bisherige Weihbischof und Generalvikar im Bistum Mainz wurde am 9. Dezember 2023 im Paderborner Dom als neuer Paderborner Erzbischof vorgestellt, die feierliche Amtseinführung findet am Sonntag, 10. März 2024, statt. „Um unser neuer Erzbischof zu sein“, lasse Dr. Udo Markus Bentz sein bisheriges Leben mit seinen Bezügen und Prägungen weit hinter sich, für ihn sei fast alles neu im Erzbistum Paderborn, die Menschen, die verschiedenen Regionen, die Gruppen, die Bistumsprozesse. „Ich wünsche ihm persönlich und uns allen mit ihm, dass wir uns erwartungsfroh einstellen auf einen neuen Stil, auf neue Wege der Begegnung und auf einen neuen Abschnitt in der langen Geschichte des Weges, den das Bistum Paderborn sehnsuchtsvoll mit Jesus und auf Jesus hin geht“, bekräftigte Diözesanadministrator Dr. Bredeck.

Eucharistischer Segen und Dank für den neuen Erzbischof

Den traditionellen Eucharistischen Segen spendete Diözesanadministrator Monsignore Dr. Michael Bredeck zum Abschluss des feierlichen Gottesdienstes nach einer Zeit der Anbetung den Gläubigen für das neue Jahr 2024. Der aktuelle Leiter des Erzbistums Paderborn betete vor dem in einer Monstranz ausgesetzten Allerheiligsten: „Wir danken dir für deine heilige Gegenwart, die uns in aller Not und Bedrängnis Hoffnung und Stärke schenkt. Wir danken dir auch, dass du uns in Menschen begegnest, die von deinem Geist ergriffen, ihr Leben ganz dir und deinem Reiche weihen. Wir danken dir für die Kirche von Paderborn. Seit über 1.200 Jahren schon hält sie dein Evangelium hier lebendig und ist ein Sauerteig, der unsere Welt umgestalten will hin zum Reich Gottes. Insbesondere danken wir dir, dass du uns nach den langen Monaten der Vakanz mit Udo Markus Bentz einen neuen Erzbischof geschenkt hast. Am Ende dieses Jahres bitten wir dich: Lass uns auch im kommenden Jahr deine Nähe spüren. Hilf uns, die Zeichen der Zeit zu erkennen und lass uns in allem deinen Willen suchen. Stärke in allen Christen die Bereitschaft, zu dir umzukehren und dir in ihrem Herzen eine Wohnung zu bereiten.“

Ein Beitrag von:
Team Presse

Thomas Throenle

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